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Verhandlungen der Regierung mit den Landständen und
Marschländern wegen Aufbringung eines außerordentlichen Beitrags
zur Ersetzung des Haushaltsdefizits und der
Kontributionsrückstände
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Verhandlungen der Regierung mit den Landständen und
Marschländern wegen Aufbringung eines außerordentlichen Beitrags
zur Ersetzung des Haushaltsdefizits und der
Kontributionsrückstände
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 1 Gesamte Landstände und Bremer Ritterschaft
1691-1697
Enthält: u.a.: - Ausschreiben der Regierung vom 2. Januar 1691 wegen Aufbringung des Haushaltsdefizits durch die Schatzpflichtigen (Druckschrift und Entwurf) - Einwendungen der bremischen Marschländer vom 28. Februar und 4. April 1691 gegen die Aufbringung des außerordentlichen Beitrags durch die Schatzpflichtigen; Auszug aus einem Kommissionsprotokoll vom selben Tag - Protokoll über Verhandlungen mit Ständedeputierten vom 21. März 1691 wegen Art und Weise der Aufbringung des Beitrags - Schreiben des Oberkämmerers Samuel Franc an die Regierung vom 20. April 1691 wegen Beratungen mit den Ständen über Aufbringung des Defizits, mit nachfolgendem Regierungsprotokoll vom 21. April 1691; Auszug aus dem königlichen Brief an Generalgouverneur und Oberkämmerer vom 26. März 1691 wegen des bremisch-verdischen Etats (mit Anlage, schwed.); Ausschreiben der Regierung an die bremischen und verdischen Stände vom 21. April 1691 zu einem Konvent; Antwortschreiben des bremischen Ritterschaftspräsidenten Jürgen Marschalck vom 27. April 1691 wegen Terminverschiebung und Bewilligung eines Ritterschaftskonvents, mit nachfolgender Bewilligung; Notifikationsschreiben der Regierung an die verdischen Stände vom 30. April 1691 wegen Terminverschiebung; Zitation der Regierung an die Marschländer vom 7. Mai 1691; Protokolle über die Konferenzen mit den Deputierten der Stände und Marschländer vom 15./16. Mai 1691 (mit Anlage: Erklärung der bremischen und verdischen Stände); Vorstellung der Marschländer vom 19. Mai 1691 wegen des schlechten Zustands und Unvermögens (mit Anlage); weiteres Verhandlungsprotokoll vom 20. Mai 1691; Ausschreiben der Regierung vom 25. Mai 1691 wegen Zahlung der Beiträge (mit Anlage: Verzeichnis vom 31. Dezember 1690 wegen Verteilung des außerordentlichen Beitrags auf die Schatzpflichtigen in Bremen-Verden); Gesuch der Marschländer vom 19. Juni 1691 um Verschonung der Schatzpflichtigen - Königliches Schreiben an die Regierung vom 19. Juni 1691 wegen Art und Weise der Aufbringung der außerordentlichen Beiträge, mit nachfolgendem Regierungspatent vom 22. August 1691 wegen Aufhebung der vorigen Ausschreiben und Zahlung des Defizits aus den Kopfschatzgeldern (Entwurf und Druckschrift, mit Anlage) - Memorial der bremischen Stände vom 24. Dezember 1691 wegen neuer Verteilung der monatlichen Kontribution, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 27. Januar 1692 - Schreiben des Kämmerers Johann Georg Jentzsch vom 18. Februar 1692 wegen Aufbringung des Haushaltsdefizits (mit Anlage); Regierungsprotokoll vom 19. Februar 1692 und Ausschreiben an die bremischen und verdischen Stände zu einer Konferenz; Protokolle über die Verhandlungen mit den Ständedeputierten vom 9. und 11. März 1692, auch Bericht des Proviantmeisters Matthias Ketelsson vom 8. März 1692; Kammermemorial vom 15. März 1692 wegen des Defizits, mit nachfolgendem Ausschreiben der Regierung zur Zahlung der Gelder (Entwurf und Druckschrift); Memoriale der Marschländer dazu vom 23. April und 7. Juli 1692, mit Regierungsverfügung vom 13. Mai 1692;
Enthält: Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 18. November 1692 wegen Berichterstattung, mit beigefügten Appellations-Unterlagen der Marschländer gegen die Stände wegen Beitreibung des unvermeidlichen Haushaltsdefekts; Übergabe des Substitutionsscheins des Marschländer-Anwalts Franz von Bremen durch den Notar Tobias Greulich vom 13. Juni 1693; Bericht der Regierung an das Tribunal vom 23. Juni 1693; Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 8. September 1693 wegen künftiger Hinzuziehung von bevollmächtigten Marschländer-Deputierten; Bescheid und Zitation der Regierung an die Marschländer vom 17. Oktober 1693; Protokoll vom 3. November 1693 wegen Benennung von Bevollmächtigten der Marschländer; Vollmacht der bremischen Marschländer für den Sekretär Daniel tho Aspern im Alten Land und den Vorsteher Henning Friedrich Störs im Land Wursten vom 30. November 1693; Protokoll über Verhandlungen mit den Bevollmächtigten vom 1. Dezember 1693 - Memorial der Marschländer vom 20. April 1694 wegen Aufbringung der außerordentlichen Mittel nach Art und Weise der Konsumtionsmittel (mit Anlage); Auszug aus einer königlichen Resolution für die bremischen Ständedeputierten vom 25. Mai 1694 wegen Erläuterung des Haushaltsdefizits; Auszüge aus Protokollen vom 20., 26. und 27. Juni 1694; Ausschreiben der Regierung an die bremischen und verdischen Stände sowie die Bevollmächtigten der Marschländer vom 28. Juni 1694 zu Verhandlungen über die Aufbringung des Defizits; Bilanzen und andere Nachrichten zur Erläuterung des Haushaltsdefizits vom 19. April 1694; Protokolle über Konferenzen mit den Stände- und Marschländer-Deputierten vom 10. und 12. Juli 1694 wegen Ersetzung des Defizits und der Verdener Kreisgelder; Protokoll vom 20. Juli 1694, mit beigefügtem Verzeichnis über die Verteilung des aufzubringenden Beitrags, sowie Ausschreiben der Regierung vom selben Tag zur Zahlung der Gelder (Entwurf und Druckschrift); Gesuche der Marschländer vom 23. Oktober 1694 und 22. Januar 1695 um Änderung des Ausschreibens, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen - Auszug aus der königlichen Resolution für die bremische Ritterschaft vom 17. Juli 1696 wegen zukünftiger Erläuterung und Auflistung des Defizits; Memorial des Landrentmeisters Johan von Manderstierna vom 6. September 1697 wegen Erläuterung des Haushaltsdefizits; Ausschreiben an die Stände und Marschländer vom 7. September 1697 zur Konferenz; Balance über die Kassenrechnung der Rentkammer für 1696 vom 17. September 1697; Konferenzprotokoll vom 24. September 1697; Gesuche der bremischen Ständedeputierten um Einsichtnahme in den Etat von 1696; Balance über die Bezahlung des Etats von 1695 vom 6. März 1696, mit Erinnerungen der bremischen Stände dazu von 1697 - Zitation der Regierung vom 24. September 1697 an die Bedienten zu Neuhaus, Land Kehdingen, Kirchspiel Osten, Scharmbeck und Warstade zur Beratung über die hohen Kontributionsrückstände und deren Aufbringung
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1690
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1690
Index-Gruppe: frei: GND:121511405:Marschalck, Jürgen
Franc, Samuel, Oberkämmerer Marschalck, Jürgen, Ritterschaftspräsident Jentzsch, Johann Georg, Kämmerer Ketelsson, Matthias, Proviantmeister Bremen, Franz von, Anwalt, Marschländer Greulich, Tobias, Notar Aspern, Daniel tho, Sekretär, Altes Land, Bevollmächtigter, Marschländer Störs, Henning Friedrich, Vorsteher, Land Wursten, Bevollmächtigter, Marschländer Manderstierna, Johan von, Landrentmeister
Stände, bremische u. verdische Marschländer, bremische Haushaltsdefizit, Ersetzung u. Erläuterung Kontributionsrückstände, Aufbringung Kopfschatzgelder, Defizitabdeckung Tribunal, Wismar Bevollmächtigte, Marschländer Ständedeputierte, bremische u. verdische Konsumtionsmittel, Aufbringung Kreisgelder, Verden Rentkammer, Kassenrechnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.