Geistliche Verwaltung Esslingen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 482 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität >> Kloster- und Stiftsgutverwaltungen
(1466-) 1559-1805
1. Zur Geschichte der Klosterpflegen bzw. Geistlichen Verwaltung Esslingen: In Esslingen unterhielten mehrere fremde Klöster Höfe und Pfleger, die den Einzug der Erträge ihrer Güter im Gebiet der Reichsstadt Esslingen zu besorgen hatten. Nach der Reformation wurden die Pfleghöfe der württembergisch gewordenen Klöster in der "Geistlichen Verwaltung Esslingen" zu einer Bezirksbehörde der Kirchengutsverwaltung vereinigt. Ihr unterstanden folgende Pflegen und Besitzungen: der Freihof des Klosters Adelberg, die Bebenhäuser Pflege mit dem Salamannsweiler Hof, der 1682 durch Tausch mit dem Kloster Salem an Württemberg gekommen war, die Blaubeurer Pflege sowie die Pflegen des Klosters Denkendorf in Esslingen und Untertürkheim. Nach dem Brand des Klosters Weil im Jahre 1796 wurde dessen Klosterhofmeisterei nach Esslingen verlegt und mit der Bebenhäuser Pflege vereinigt. Ihr unterstanden folgende Pflegen und Besitzungen: der Freihof des Klosters Adelberg, die Bebenhäuser Pflege mit dem Salmannsweiler Hof, der 1682 durch Tausch mit dem Kloster Salem an Württemberg gekommen war, die Blaubeurer Pflege sowie die Pflegen des Klosters Denkendorf in Esslingen und Untertürkheim. Nach dem Brand des Klosters Weil im Jahre 1796 wurde dessen Klosterhofmeisterei nach Esslingen verlegt und mit der Bebenhäuser Pflege vereinigt. Die Verwalter hatten als Pfleger meistens mehrere Klosterpflegen gleichzeitig zu betreuen. Verzeichnisse über die Beamten finden sich im Neuen württembergischen Dienerbuch von W. Pfeilsticker, Band 2. Im Jahre 1806 wurden nach der Auflösung der Geistlichen Verwaltung Esslingen die Aufgaben den jeweiligen Kameralämtern übertragen.
2. Zur Bestandsgeschichte und Verzeichnung: Die hier verzeichneten Akten der Geistlichen Verwaltung Esslingen gelangten über die Kameralämter (Esslingen Büschel 1, 15, 16, Cannstatt Büschel 18, 21) ins Staatsarchiv Ludwigsburg und 1969 ins Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Es handelt sich freilich nur um einen geringen Teil der ehemaligen Registratur der Geistlichen Verwaltung Esslingen. 1976 wurde der bischer noch unverzeichnete Bestand (im Rahmen der Ausbildung von Herrn Walter Wannenwetsch) geordnet und verzeichnet, wobei eine Gliederung nach den einzelnen Pflegen bzw. deren Orte gewählt wurde. Umfang des Bestandes: 21 Büschel, 0,2 lfd. m Reinschrift des Repertoriums: Else Schwelling Maurer Die Retrokonversion des Findbuchs bzw. die Umformung der maschinenschriftlichen Vorlage für die internetgerechte Präsentation dieses Bestands des Hauptstaatsarchivs Stuttgart n wurde von Frau Aurelia Varsami unter Anleitung von Dr. Franz Moegle-Hofacker im Januar 2009 abgeschlossen. Anstelle einer Indizierung wird auf die Möglichlkeit der Volltextsuche verwiesen.
Korrespondierende Bestände: Archivalien gleicher Provenienz enthalten auch die Bestände: - A 304 Reskripten- und Berichtsbücher - A 306 Amtsprotokolle - H 102/23 Geistliche Lagerbücher: GV Esslingen Archivalien anderer Provenienz betreffend die Geistliche Verwaltung Esslingen finden sich vor allem in den Beständen: - A 284/26, 27 Kirchenrat: Ämterregistratur - A 303 Geistliche Ämterrechnungen - B 498 Kloster Salem - B 499 Rechnungen der Pfleghöfe des Klosters Salem
2. Zur Bestandsgeschichte und Verzeichnung: Die hier verzeichneten Akten der Geistlichen Verwaltung Esslingen gelangten über die Kameralämter (Esslingen Büschel 1, 15, 16, Cannstatt Büschel 18, 21) ins Staatsarchiv Ludwigsburg und 1969 ins Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Es handelt sich freilich nur um einen geringen Teil der ehemaligen Registratur der Geistlichen Verwaltung Esslingen. 1976 wurde der bischer noch unverzeichnete Bestand (im Rahmen der Ausbildung von Herrn Walter Wannenwetsch) geordnet und verzeichnet, wobei eine Gliederung nach den einzelnen Pflegen bzw. deren Orte gewählt wurde. Umfang des Bestandes: 21 Büschel, 0,2 lfd. m Reinschrift des Repertoriums: Else Schwelling Maurer Die Retrokonversion des Findbuchs bzw. die Umformung der maschinenschriftlichen Vorlage für die internetgerechte Präsentation dieses Bestands des Hauptstaatsarchivs Stuttgart n wurde von Frau Aurelia Varsami unter Anleitung von Dr. Franz Moegle-Hofacker im Januar 2009 abgeschlossen. Anstelle einer Indizierung wird auf die Möglichlkeit der Volltextsuche verwiesen.
Korrespondierende Bestände: Archivalien gleicher Provenienz enthalten auch die Bestände: - A 304 Reskripten- und Berichtsbücher - A 306 Amtsprotokolle - H 102/23 Geistliche Lagerbücher: GV Esslingen Archivalien anderer Provenienz betreffend die Geistliche Verwaltung Esslingen finden sich vor allem in den Beständen: - A 284/26, 27 Kirchenrat: Ämterregistratur - A 303 Geistliche Ämterrechnungen - B 498 Kloster Salem - B 499 Rechnungen der Pfleghöfe des Klosters Salem
21 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ