Verfügungen des Rates (Dekret)
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62101 - 6
62101 Ratsdekrete
Ratsdekrete
1753
Enthält u.a.: Bestimmung der Ältesten der Handlungs- und Kramerinnung.- Besoldung des Katecheten Immanuel August Großer.- Beschwerde wegen Abwasser und Instandsetzung des Röhrgrabens auf der Schloßstraße.- Funktionsprobe eines durch die Schuhmacher hergestellten Wasserschlauches.- Bitte zur Pflasterung der Hohengasse durch die dort wohnenden Bürger.- Unterstützung des Fleischhauers Tobias Gräußling.- Beschwerde von Fischhändlern die mit Aal handeln wegen Einhängen von Reusen in die Röhrbütten.- Anzeige der Nachtwächter wegen einem Diebstahl.- Antrag des Schmieds Johann Gottfried Weber zur Verwendung von Lehm für sein Vorwerk.- Festlegung der zu zahlenden Geschoßsteuer für das Wohnhaus des Hans Christoph Allmer am Salzmarkt.- Geschoßsteuer für das Wohnhaus für den Seiler Andreas Bleisch auf der Steinstraße.- Anzeige zur Reparatur der Schlaguhr auf dem Reichenturm.- Anzeige zur Beschaffenheit der Brunnen in der Stadt.- Kostenvoranschlag für ein neues Schülerhaus vor dem äußeren Reichentor.- Anzeige zur Pflasterung der Kamenzer Straße.- Abrechnung der Reparatur der Stadtuhr auf dem Rathaus durch Ratsuhrmacher Johann Ehalt.- Anzeige zur Ausschreibung der Verpachtung ratseigener Grundstücke und Gebäude.- Erneuerung der Fahne auf dem Rathausturm.- Abgabe des Gewehrs durch Uhrmacher Gottlieb Finger wegen Wegzug.- Anzeige des Kunstmeisters Johann August Dietrich (Dittrich) wegen Reparaturen an der alten und der neuen Wasserkunst sowie an den Rohrbütten und den Brunnen.- nachträgliche Ausfertigung der Kämmereirechnungen von 1750 bis 1752.- Anzeige des Baumeisters Gerber wegen Verarbeitung von Holz in den Brettmühlen Meschwitz und Schlungwitz.- Ruhestand des Türmers Heldner vom Reichenturm.- Steuer auf Branntweinschank durch Tobias Lorenz.- Reparatur der Röhrbütte vor dem Waisenhaus und auf der Schloßstraße.
Stadtrat Bautzen
Umfang in Blatt: ca. 100 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ