Verkauf von Gütern in Wernswig an Cappel durch den Edlen Johann von Wernswig
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Urk. 18, 125
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel b1269
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Homberg, 1269
Ausf. Perg. - DreieckSg. der Stadt Homberg anh ., Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.7
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Hoenberg anno domini 1269
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hartmann Schultheiß, Edle und Bürger zu Homberg bekunden, daß der Edle Johann von Wernswig (Werniswig) alle seine im Dorf Wernswig gelegenen Güter mit allem Zubehör (omnia bona se contingentia in eadem uilla sita, in ecclesia, areis, agris, pascuis et pratis, siluis cultis pariter et colendis, uiis et inuiis et omnibus pertinentiis) mit seinem Bruder Konrad durch die Hand ihres Vaterbruders (patrui), des Ritters Hartmann gen. von Sondheim (Suntheim), für 40 mr. dem Abt Johann und den Verwaltern (prouisoribus) des Stifts Cappel verkauft und darauf Verzicht geleistet habe. Nichtsdestoweniger habe er den Verzicht in Marburg (Marpurg), wie sie gehört hätten, mit seiner Ehefrau Berta gen. von Calsmunt erneuert (iterauit), worüber eine von dieser Stadt besiegelte Urkunde vorliege.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super bona in Werniswich. (15.Jh.) Wernswig
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich von Uttershausen (Vtershusin), Unarg von Holzheim, Eberhard Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Bürgermeister (magister ciuium)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Brüder Bertold und Wigand von Ulmes (Olbize)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Store (Storo)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 166v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.302
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hartmann Schultheiß, Edle und Bürger zu Homberg bekunden, daß der Edle Johann von Wernswig (Werniswig) alle seine im Dorf Wernswig gelegenen Güter mit allem Zubehör (omnia bona se contingentia in eadem uilla sita, in ecclesia, areis, agris, pascuis et pratis, siluis cultis pariter et colendis, uiis et inuiis et omnibus pertinentiis) mit seinem Bruder Konrad durch die Hand ihres Vaterbruders (patrui), des Ritters Hartmann gen. von Sondheim (Suntheim), für 40 mr. dem Abt Johann und den Verwaltern (prouisoribus) des Stifts Cappel verkauft und darauf Verzicht geleistet habe. Nichtsdestoweniger habe er den Verzicht in Marburg (Marpurg), wie sie gehört hätten, mit seiner Ehefrau Berta gen. von Calsmunt erneuert (iterauit), worüber eine von dieser Stadt besiegelte Urkunde vorliege.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super bona in Werniswich. (15.Jh.) Wernswig
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich von Uttershausen (Vtershusin), Unarg von Holzheim, Eberhard Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Bürgermeister (magister ciuium)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Brüder Bertold und Wigand von Ulmes (Olbize)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Store (Storo)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 166v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.302
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ