Aufzeichnung, wonach Johan Zipper, derzeitiger Inhaber der 11000 Jungfrauen-Vikarie zu Aschaffenburgk, die einen jährlichen Pacht von 4 Malter Korn zu Rodheim im Bachgaw fallen hat, da er sich dadurch, dass diese 4 Malter zu weit verteilt sind, beschwert fühlte, die Pachtleute zusammenrief, sie ihren Pacht beschreiben liess, für jedes Malter Korn einen "stamme" setzte und sie gemeinsam einen "muntbar" wählen liess. 1 1/2 "somer" Korn gibt Hans Fuchs, 2 1/2 "sommer" Contz Kroe, "stamme" für dies Malter ist Hans Santgruber in Roden. 2 "sommer" geben Peter Worm und Hans Schmidt in Roden; ferner 2 "somer" Frickel Schmidt, der "stamme" für dies Malter ist. 2 "somer" geben Peter Worme und Peter Weygandt; ferner 2 "somer" Cleß Metzler zu Moßpach; "stamme" für dies Malter ist Velten Metzler. 1 "sechter" gibt Hans Worme; 3 "sechter" die Witwe Heinrich Hocks, jetzt Hans Hoch in Roden; 4 "sechter" Cleß Metzler zu Moßbach, jetzt Hans Hock in Roden; 5 "sechter" Peter Weber; 6 "sechter" Hans Beckenhaue von Hausen; 5 "sechter" Cleß Steinrucker in Roden, der auch "stamme" für dies Malter ist. Nach dieser Beschreibung wählten die 4 "stemme" und die übrigen Pachtleute aus den vieren den oben genannten Contz Kroe als gemeinsamen "muntpar", der jährlich die einzelnen Anteile einsammeln und nach Aschaffenburgk an den Vikar abliefern soll; beim Tod des "muntpar" sollen die Pachtleute einen neuen wählen. Die "stemme" und Pachtleute erklärten weiterhin, dass der "muntpar" für seine Arbeit als Entschädigung von jedem Malter jährlich 6 Pfennig erhalten soll.