1.) Die Rittergüter zu Kirchheim mit zwei Höfen zu Kirchheim [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg], wie diese ehemals Martin von Hattenbach innehatte; 2...
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Urk. 14, 3920
A I u, von Dalwigk sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Dalwig, Nr. 16
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
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1567 Januar 30
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Rittergüter zu Kirchheim mit zwei Höfen zu Kirchheim [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg], wie diese ehemals Martin von Hattenbach innehatte; 2.) Einkünfte von zehn Vierteln Frucht, halb Korn, halb Hafer, und anderthalb Gulden Geld von einem Hof zu Kirchheim, den 1567 Johann (Hen) Marggraf bewirtschaftet, im Tausch gegen Rechte der Belehnten an der (Haylgans); 3.) sechs Hintersiedel zu Kirchheim; 4.) das Dorf Goßmannsrode [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit aller Obrigkeit, Gebot und Verbot; 5.) die Hälfte des Dorfs Kemmerode [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] laut des ehemals zwischen Kraft [Myle], Abt des Klosters Hersfeld, und Martin von Hattenbach geschlossenen Vertrags; 6.) ein Hof zu Reimboldshausen [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eine Mühle zu Reimboldshausen mit zwei Wiesen, gelegen zu Engelkaute (Engelkaütt); 7.) ein Gut zu Heddersdorf [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit seiner Freiheit und Gerechtigkeit; 8.) eine Schmiede zu Heddersdorf mit ihrer Freiheit; 9.) ein Burggut zu Hattenbach [Ortsteil der Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und eine Schäferei zu Hattenbach; 10.) ein Gut zu Hattenbach mit drei Hintersiedeln, das den Belehnten auf Wiederkauf zusteht; 11.) eine Hofstätte in der Burg zu Hattenbach mit ihren Rechten; 12.) drei Höfe und einige Hintersiedelgüter zu Niederaula [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit einer Wiese und einem Acker unter dem (Glueberg); 13.) ein Hof und einige Hintersiedel zu Mengshausen [Ortsteil der Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] sowie das Patronat (lehnschafft) der Frühmesse zu Mengshausen; 14.) eine Wiese zu Kerspenhausen [Ortsteil der Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 15.) ein Acker und eine Wiese zu Beiershausen [Stadtteil von Bad Hersfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 16.) die Rechte der Belehnten an einem Gut zu Heenes [Stadtteil von Bad Hersfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 17.) eine Hufe Land zu Schenklengsfeld [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 18.) die Rechte der Belehnten an einer Hufe Land zu Kruspis [Ortsteil der Gem. Haunetal, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 19.) die Rechte der Belehnten am Kohlhagen [Wald bei Reckerode, Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] (Kolhagen). [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Valentin von Wildungen, Reinhard von Dalwigk
Vermerke (Urkunde): Siegler: Valentin von Wildungen, Reinhard von Dalwigk
Belehnte/r: Valentin von Wildungen und Reinhard von Dalwigk im Namen ihrer Ehefrauen Anna und Barbara, geborener von Hattenbach, der Töchter des verstorbenen Martin von Hattenbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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