Papst Clemens V. beauftragt Bischof Siegfried von Chur, dafür zu sorgen, dass die Klöster Reichenau und Söflingen den in ihrem Streit um Zehnten und anderen Besitz gefällten Schiedsspruch beachten.
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 205
Söflinger Regesten Nr. 204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.3 1301-1350 >> Bischof Siegfried von Chur beauftragt den Abt des Schottenklosters bei Konstanz unter Inserierung einer Urkunde Papst Clemens V., das Kloster Reichenau auf den 15. Juli nach Chur vorzuladen, um eine Klage des Klosters Söflingen zu beantworten.
1314 Februar 12 (II. Idus Februarii)
Urkunden
Ausstellungsort: Carpentras
Aussteller: Papst Clemens V.
Überlieferungsart: Insert
Druck: Bündner UB 4 Nr. 2035.
Aussteller: Papst Clemens V.
Überlieferungsart: Insert
Druck: Bündner UB 4 Nr. 2035.
Bischof Siegfried von Chur beauftragt den Abt des Schottenklosters bei Konstanz unter Inserierung einer Urkunde Papst Clemens V., das Kloster Reichenau auf den 15. Juli nach Chur vorzuladen, um eine Klage des Klosters Söflingen zu beantworten.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
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- Söflingen, Klarissenkloster (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- 1.3 1301-1350 (Gliederung)
- Bischof Siegfried von Chur beauftragt den Abt des Schottenklosters bei Konstanz unter Inserierung einer Urkunde Papst Clemens V., das Kloster Reichenau auf den 15. Juli nach Chur vorzuladen, um eine Klage des Klosters Söflingen zu beantworten. (Archivale)