Erzbischof Philipp von Cöln bekundet, daß die Mitglieder der Zülpicher Decanien eine Bruderschaft errichtet und ausgestattet (im Verein mit Laien wie Godefrid v. Wolkenburg, Philipp von Zülpich, Hermann v. Hoven u. a.), welche der Edelfrau Ida von Hengebach und deren Sohn Dietrich, damals noch Knabe, das Patronat der Kirche zu Hoven und die Mühle geschenkt haben. Letztres sei nach Dietrichs Tode von dessen Vatersbruder Everhard sammt Gemahlin Jetta und ältesten Sohn Wilhelm bestätigt und von derselben zugleich Land (aree) bei Hoven der Bruderschaft tauschweise übertragen worden, wozu noch des Erzbischoffs Bruder Godefried v. Heynisberg 1 Allodialland zu Kessenig und ein gewisser Erwin 30 Morgen Land zu Gymnich (Gimerich) behufs Stiftung eines Cistercienser-Frauen-Convents hinzugefügt haben. Zeugen: Domprobst Brunn, Domdechant Adolf, Otto v. Wickerode, Gerard v. Diesth, Gerard v. Castere, Vogt Gerard von Cöln, Godfrid v. Wolkenburg, Philipp v. Zülpich ec. Acta sunt hec anno dominice incarnationis MC. LXXXX. indictione VIII. presidente Romane cathedre Clemente papa IIII. anno pontificatus nostri XXIII. regnante Friderico romanorum imperatore augusto et filio eius rege Henrico. Datum per manum Ulrici cancellarii. Mit Bruchstück des angehängten Siegels an röthlichgelben Seidenfaden (des EB Philipp v. Heinsberg?).