Heinrich, Dr. Karl Friedrich * 08.02.1774 in Molschleben (Herzogtum Gotha), 20.02.1838. Philologe; [seit 1818] ordentlicher Professor der Philologie an der Philosophischen Fakultät und Direktor des Philologischen Seminares der Universität Bonn. und. Heinrich, Dr. Carl Berthold * 17.04.1819 in Bonn, 17.04.1849 in Königsberg. Arzt; seit 1843 Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, seit 1847 außerordentlicher Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität und seit 1848 Leiter der Poliklinik in Königsberg. Bd. 2
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Heinrich, Dr. Karl Friedrich * 08.02.1774 in Molschleben (Herzogtum Gotha), 20.02.1838. Philologe; [seit 1818] ordentlicher Professor der Philologie an der Philosophischen Fakultät und Direktor des Philologischen Seminares der Universität Bonn. und. Heinrich, Dr. Carl Berthold * 17.04.1819 in Bonn, 17.04.1849 in Königsberg. Arzt; seit 1843 Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, seit 1847 außerordentlicher Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität und seit 1848 Leiter der Poliklinik in Königsberg. Bd. 2
I. HA Rep. 76, Vf Lit. H Nr. 2 Bd. 2
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.08 Buchstabe H
1830 - 1849,, 1853 - 1872
Enthält u.a.:
- Aufforderung an K. F. Heinrich zur Rückgabe amtlicher Dokumente aus der Zeit seiner Mitgliedschaft im Universitätssenat, 1830
- Beschwerden und Konflikte mit K. F. Heinrich u.a. der städtischen Schulkommission in Bonn aufgrund von Fehlbenehmen gegenüber der Lehrerin Koenig, bei einer Prüfung der Primatschule, 1830; Klage des Studenten Ludwig Korser, 1831
- Erklärung zu der Beschwerde des Stadtrates Joseph Angelbis bezüglich des Fehlbenehmen K. F. Heinrichs gegenüber einer Lehrerin, 1831
- Beschwerde des russischen Staatsrates [Gotthilf Theodor] von Faber wegen Beleidigung an seiner Person und seinem Land durch K. F. Heinrich, dabei Äußerungen des Ministeriums des Innern und der Polizei und der Universität Bonn, 1832
- Benachrichtigung über den Tod K. F. Heinrichs
- Gewährung des Sterbemonats und des Gnadenquartals für die Witwe Johann Henriette Marie Heinrich, geb. Saalmüller und die Kinder Carl Berthold Heinrich, Christine Pauline Marie Heinrich, Johanne Auguste Heinrich und Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1838
- Taufzeugnisse der Kinder
- Beantragung des Professors Dr. Friedrich Bleek auf eine finanzielle Unterstützung für den Studenten der Medizin C. B. Heinrich, 1838
- Carl Berthold Heinrich, De Chryse insula et dea in Philoctete Sophoclis, Bonn 1839 (Dissertation) (Druckschrift)
- Bewilligung einer Unterstützung für die Promotionskosten von C. B. Heinrich, 1840
- Bewilligung einer Unterstützung für die Ausbildung der Porträtmalerei für Christine Pauline Marie Heinrich, 1841
- Bewilligung einer Unterstützung für eine wissenschaftliche Reise C. B. Heinrichs nach Wien, 1843
- Habilitation C. B. Heinrichs als Privatdozent an der Universität Bonn, 1843
- Vorstellung verschiedener Schriften C. B. Heinrichs u.a. Mikroskopische und chemische Beiträge zur praktischen Medizin; Die Krankheiten der Milz [. Eine pathologisch-therapeutische Abhandlung]
- Beantragung von C. B. Heinrichs auf Versetzung an eine andere inländische Universität, 1844
- Bemerkungen über die Befugnis für klinische Übungen durch C. B. Heinrich, 1845
- Ablehnung der Beförderung zur außerordentlichen Professur an der Universität Halle (Saale) oder Breslau, 1846
- Beurlaubung C. B. Heinrichs für ein Jahr aufgrund einer Anstellung als Hilfsarzt bei der Irren-Anstalt in Siegburg, 1846
- Gutachten über die Qualifikation von C. B. Heinrich zum akademischen Lehrer durch den Direktor der Irren-Anstalt in Siegburg, 1847
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Königsberg, 1847 und Leiter der Poliklinik in Königsberg, 1848
- Benachrichtigung über den Tod C. B. Heinrichs durch Vergiftung mit Blausäure
- Gewährung einer Unterstützung für Christine Pauline Marie Heinrich, Johanne Auguste Heinrich und Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1853
- Bewilligung einer Unterstützung von jährlich 100 Talern für die gemütskranke Christine Pauline Marie Heinrich in der Anstalt in Winnenthal (bei Stuttgart), 1854 und 1859
- Übertragung der Unterstützung nach dem Tod Christine Pauline Marie Heinrichs an Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1861
- Bewilligung einer 3-jährigen Unterstützung von 100 Talern für Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1864
- Verlängerung der Unterstützung für 3 Jahre, 1867 und 1870
- Bewilligung der Unterstützung auf ihre Lebensdauer, 1872.
- Aufforderung an K. F. Heinrich zur Rückgabe amtlicher Dokumente aus der Zeit seiner Mitgliedschaft im Universitätssenat, 1830
- Beschwerden und Konflikte mit K. F. Heinrich u.a. der städtischen Schulkommission in Bonn aufgrund von Fehlbenehmen gegenüber der Lehrerin Koenig, bei einer Prüfung der Primatschule, 1830; Klage des Studenten Ludwig Korser, 1831
- Erklärung zu der Beschwerde des Stadtrates Joseph Angelbis bezüglich des Fehlbenehmen K. F. Heinrichs gegenüber einer Lehrerin, 1831
- Beschwerde des russischen Staatsrates [Gotthilf Theodor] von Faber wegen Beleidigung an seiner Person und seinem Land durch K. F. Heinrich, dabei Äußerungen des Ministeriums des Innern und der Polizei und der Universität Bonn, 1832
- Benachrichtigung über den Tod K. F. Heinrichs
- Gewährung des Sterbemonats und des Gnadenquartals für die Witwe Johann Henriette Marie Heinrich, geb. Saalmüller und die Kinder Carl Berthold Heinrich, Christine Pauline Marie Heinrich, Johanne Auguste Heinrich und Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1838
- Taufzeugnisse der Kinder
- Beantragung des Professors Dr. Friedrich Bleek auf eine finanzielle Unterstützung für den Studenten der Medizin C. B. Heinrich, 1838
- Carl Berthold Heinrich, De Chryse insula et dea in Philoctete Sophoclis, Bonn 1839 (Dissertation) (Druckschrift)
- Bewilligung einer Unterstützung für die Promotionskosten von C. B. Heinrich, 1840
- Bewilligung einer Unterstützung für die Ausbildung der Porträtmalerei für Christine Pauline Marie Heinrich, 1841
- Bewilligung einer Unterstützung für eine wissenschaftliche Reise C. B. Heinrichs nach Wien, 1843
- Habilitation C. B. Heinrichs als Privatdozent an der Universität Bonn, 1843
- Vorstellung verschiedener Schriften C. B. Heinrichs u.a. Mikroskopische und chemische Beiträge zur praktischen Medizin; Die Krankheiten der Milz [. Eine pathologisch-therapeutische Abhandlung]
- Beantragung von C. B. Heinrichs auf Versetzung an eine andere inländische Universität, 1844
- Bemerkungen über die Befugnis für klinische Übungen durch C. B. Heinrich, 1845
- Ablehnung der Beförderung zur außerordentlichen Professur an der Universität Halle (Saale) oder Breslau, 1846
- Beurlaubung C. B. Heinrichs für ein Jahr aufgrund einer Anstellung als Hilfsarzt bei der Irren-Anstalt in Siegburg, 1846
- Gutachten über die Qualifikation von C. B. Heinrich zum akademischen Lehrer durch den Direktor der Irren-Anstalt in Siegburg, 1847
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Königsberg, 1847 und Leiter der Poliklinik in Königsberg, 1848
- Benachrichtigung über den Tod C. B. Heinrichs durch Vergiftung mit Blausäure
- Gewährung einer Unterstützung für Christine Pauline Marie Heinrich, Johanne Auguste Heinrich und Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1853
- Bewilligung einer Unterstützung von jährlich 100 Talern für die gemütskranke Christine Pauline Marie Heinrich in der Anstalt in Winnenthal (bei Stuttgart), 1854 und 1859
- Übertragung der Unterstützung nach dem Tod Christine Pauline Marie Heinrichs an Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1861
- Bewilligung einer 3-jährigen Unterstützung von 100 Talern für Marie Friedericke Charlotte Heinrich, 1864
- Verlängerung der Unterstützung für 3 Jahre, 1867 und 1870
- Bewilligung der Unterstützung auf ihre Lebensdauer, 1872.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
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