Neuer Schreibkalender auf das Jahr 1718, Nürnberg bei Joh. Christ. Lochner; benutzt 1) [durch den Düsseldorfer Hofrat lic. iur. Adam Esch oder seine Tochter], 2) 1814-29 durch [Dortans] zum Eintragen von Kapitalien.
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AA 0640, O III 1
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 14. O. Private Geschäftsbücher
1718, 1814-1829
Enthaeltvermerke: Umfang: 115 Blätter (16x10 cm); lose beiliegend ein Brief des Chirurgie-Majors Joh. Stepfer aus Amersfort 1793 Jan. 11 ohne Adressaten. Vielleicht 1897 aus dem Nachlaß des Pfarrers Klinkenbergh zu Doenrade erworben.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Einziger Anhaltspunkt über den Besitzer sind die Angaben S. 17 über die Hausmiete des Grafen Spee, der das Haus Liefergasse 17 (den späteren Hof von Holland) von dem Hofrat Esch gepachtet hatte (H. Ferber, Historische Wanderungen durch die alte Stadt Düsseldorf 1, 1889, 14; Jan Wellem 5, 1930, S. 86). Der Schreiber erwähnt, daß er bis 1816 die Burg Brüggen (zu ¼) besaß und daß er Neffe der Frau Jorissen geb. Dortans ist; vgl. Bernhard Röttgen, Brüggen und Born im Schwalmtal, 1934, S. 39; demnach vielleicht der zeitweilige Bürgermeister von Brüggen u. Born Joh. Jos. Heinrich Dortans (1773-1834) (Röttgen, S. 56 und Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde 2, 1918/1921, S. 291 u. 3, 1921/1924, S. 101). - Weitere Schreibkalender Köln 1682 ff. u. Nürnberg 1782 ff. im Bestand Nesselrode (vgl. Friedrich Wilhelm Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Bd. 2, S. 347).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:16 MESZ