A Rep. 005-02-01 Magistrat der Stadt Berlin, Forst- und Ökonomiedeputation (Bestand)
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A Rep. 005-02-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
(1698. 1725-) 1817 - 1873 (1894)
Vorwort: A Rep. 005-02-01 - Magistrat der Stadt Berlin, Forst- und Ökonomiedeputation
1. Behördengeschichte
1833 wurde die Forst- und Ökonomiedeputation , die zuvor nur eine technische Deputation war, neu organisiert. Sie war zuständig für die Verwaltung aller Kommunalgrundstücke, aller Nutzungen und Gerechtigkeiten außerhalb der Stadt, die Verwaltung der Holzplätze der Stadt und der vorstädtischen Beleuchtung. Darüber hinaus übernahm sie Aufgaben als Polizeibehörde in den Dörfern (wie z.B. Rixdorf, Reinickendorf, Lichtenberg, Stralau, Woltersdorf), sonstigen Etablissements (wie z.B. Boxhagen, der Wedding, Neu-Moabit, Treptow, ) und Grundstücken (die Forsten), die nicht zum Weichbild der Stadt gehörten und vertrat die Kommune als Gerichtsherr in Patronatsangelegenheiten. Die Nutzung des Kalkbruches in Rüdersdorf und die Wahrung der Rechte hierzu gehörte ebenfalls zu den Aufgaben der Forst- und Ökonomiedeputation.
Im Herbst 1874 beschloss der Magistrat die Umbenennung der bisherigen "Forst- und Ökonomie-Deputation" in "Städtische Grundeigentums-Deputation" und damit verbunden eine Aufgabenänderung.
2. Bestandsgeschichte
Dem Bestand wurden Akten aus A Rep. 044 zugeordnet. Es wurde eine Bestandstrennung A Rep. 005-02 in A Rep. 005-02-01 und A Rep. 005-02-02 durchgeführt. Der Bestand ist nutzbar über Datenbank und Findbuch.
3. Literaturverzeichnis
Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis 1840, S. 92 ff., Berlin 1842.
Langeheinecke, Ute: Der Wedding als ländliche Ansiedlung - zur städtebaulichen Entwicklung des Bezirks Wedding 1720-1840. - Gebr. Mann, Berlin (1992) Signatur: Kunst 63(Beih. 23).
Berlin, März 2012 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
1833 wurde die Forst- und Ökonomiedeputation , die zuvor nur eine technische Deputation war, neu organisiert. Sie war zuständig für die Verwaltung aller Kommunalgrundstücke, aller Nutzungen und Gerechtigkeiten außerhalb der Stadt, die Verwaltung der Holzplätze der Stadt und der vorstädtischen Beleuchtung. Darüber hinaus übernahm sie Aufgaben als Polizeibehörde in den Dörfern (wie z.B. Rixdorf, Reinickendorf, Lichtenberg, Stralau, Woltersdorf), sonstigen Etablissements (wie z.B. Boxhagen, der Wedding, Neu-Moabit, Treptow, ) und Grundstücken (die Forsten), die nicht zum Weichbild der Stadt gehörten und vertrat die Kommune als Gerichtsherr in Patronatsangelegenheiten. Die Nutzung des Kalkbruches in Rüdersdorf und die Wahrung der Rechte hierzu gehörte ebenfalls zu den Aufgaben der Forst- und Ökonomiedeputation.
Im Herbst 1874 beschloss der Magistrat die Umbenennung der bisherigen "Forst- und Ökonomie-Deputation" in "Städtische Grundeigentums-Deputation" und damit verbunden eine Aufgabenänderung.
2. Bestandsgeschichte
Dem Bestand wurden Akten aus A Rep. 044 zugeordnet. Es wurde eine Bestandstrennung A Rep. 005-02 in A Rep. 005-02-01 und A Rep. 005-02-02 durchgeführt. Der Bestand ist nutzbar über Datenbank und Findbuch.
3. Literaturverzeichnis
Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis 1840, S. 92 ff., Berlin 1842.
Langeheinecke, Ute: Der Wedding als ländliche Ansiedlung - zur städtebaulichen Entwicklung des Bezirks Wedding 1720-1840. - Gebr. Mann, Berlin (1992) Signatur: Kunst 63(Beih. 23).
Berlin, März 2012 Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ