Verkauf des Zehnten in Gleimsdorf an Cappel durch die Brüder von Holzheim
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Urk. 18, 104
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1265
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Homberg, 1265
Ausf. Perg. - Urspr. 4 Sg. anh.: 1. ab. 2. ab. 3. DreieckSg. Widekinds von Holzheim; U.: S[...] WIDEKIND[I] DE HOLZEIM, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.9. 4. ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Hoenberg anno gratie ab incarnatione domini 1265
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditmar Pleban, Heinrich Schultheiß, Ritter und Schöffen der Stadt Homberg (Hoenberg) bekunden, daß Ritter Widekind und Unarg, Brüder gen. von Holzheim, den Zehnten in Gleimsdorf (Grimoldisdorf) für 24 mr. dem Abt Johann gen. von Urff (Vrphe) und dem Konvent des Stifts Cappel verkauften. Widekind setzt den halben Zehnten in Dillich (Dyliche), Unarg den halben in Gombeth (Gumpete) als Pfand ein, bis das von ihren Herren (a) abhängige Lehnsrecht dem Stift zu Eigentum verliehen wird. Wenn das geschehen ist, erhalten sie 2 mr. Falls die Verkäufer diese Übertragung vom kommenden Martini an über ein Jahr nicht erreichen können, sollen sie den empfangenen Kaufpreis (acceptum argentum) zurückgeben und die Pfänder an sie zurückfallen (libera redibunt ad ipsos predictarum pignera decimarum).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super decima in Grimoldisdorph. (Inventar 1527) xliii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Hermann von Wolfershausen (Wolferishusin), Hartmann von Sondheim (Suntheim), Eberhard und Konrad Brüder gen. Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand und Eberhard Brüder
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Voszal (Voiszail)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rentwig von Borken
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Store (Storin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich von Rodemann (Rotinmannin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand von Verna (Veirne)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Böhm (Beheim)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold super Curia
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Stutvois
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pleban Ditmar, die Stadt Homberg, Widekind und Unarg von Holzheim
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 66v; 68r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Gilsa: Burg Niederurf (wie Nr.73) Beil.III S.98
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.103, 150 f., 152
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.110
Vermerke (Urkunde): Literatur: U Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.56
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditmar Pleban, Heinrich Schultheiß, Ritter und Schöffen der Stadt Homberg (Hoenberg) bekunden, daß Ritter Widekind und Unarg, Brüder gen. von Holzheim, den Zehnten in Gleimsdorf (Grimoldisdorf) für 24 mr. dem Abt Johann gen. von Urff (Vrphe) und dem Konvent des Stifts Cappel verkauften. Widekind setzt den halben Zehnten in Dillich (Dyliche), Unarg den halben in Gombeth (Gumpete) als Pfand ein, bis das von ihren Herren (a) abhängige Lehnsrecht dem Stift zu Eigentum verliehen wird. Wenn das geschehen ist, erhalten sie 2 mr. Falls die Verkäufer diese Übertragung vom kommenden Martini an über ein Jahr nicht erreichen können, sollen sie den empfangenen Kaufpreis (acceptum argentum) zurückgeben und die Pfänder an sie zurückfallen (libera redibunt ad ipsos predictarum pignera decimarum).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super decima in Grimoldisdorph. (Inventar 1527) xliii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Hermann von Wolfershausen (Wolferishusin), Hartmann von Sondheim (Suntheim), Eberhard und Konrad Brüder gen. Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand und Eberhard Brüder
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Voszal (Voiszail)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rentwig von Borken
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Store (Storin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich von Rodemann (Rotinmannin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand von Verna (Veirne)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Böhm (Beheim)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold super Curia
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Stutvois
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pleban Ditmar, die Stadt Homberg, Widekind und Unarg von Holzheim
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 66v; 68r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Gilsa: Burg Niederurf (wie Nr.73) Beil.III S.98
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.103, 150 f., 152
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.110
Vermerke (Urkunde): Literatur: U Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.56
(a) den Grafen von Ziegenhain und Reichenbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:14 MESZ