Akten betreffend Streitigkeiten zwischen Kloster Rot und der Landvogtei Schwaben wegen der Gerichtsbarkeit. Wahrhafter und gründlicher Bericht über dasjenige, was den 4. dieses Monats Juni Anno 1609 P. Priori allhie zu Rot durch Herrn Verwaltern zu Weingarten in Beisein des Herrn Prälatens daselbsten vorgehalten worden, puncto Jurisdictionis zwischen Rot und der Landvogtei. 7 Abschriften. Summarisches Verzeichnis, was der Rotische Oberamtmann D. Scheiterberg bei Herrn D. Jenisch fürgebracht und zu bedenken geben in Sachen Truchsässische Anleihe, Suprema Jurisdiction Oeniponti, Schmiede zu Berkheim, Kammergerichtsunterhaltung. 29. März 1611. Schreiben der Landvogtei an das Kloster wegen dessen zusammen mit Ochsenhausen beabsichtigten Streifen gegen die beschwerlichen Garknechte und anderes unnützes Gesindel. 5. Juli 1612. Propositionspuncta, des Gotteshaus Rot Privilegia, Schutz, Schirm usw. betr., welche den Landvögtischen Beamten vorgehalten worden. 8. Nov. 1612. Schreiben der Landvogtei wegen der Wegnahme zweier Pferde durch einquartierte Soldaten. 6. Sept. 1622. Schreiben der Landvogtei wegen einer auf ihrem Gebiet aufgefundenen aber von Rot weggeführten Leiche eines Untertanen von Unteropfingen. 21. Oktober 1679
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Akten betreffend Streitigkeiten zwischen Kloster Rot und der Landvogtei Schwaben wegen der Gerichtsbarkeit. Wahrhafter und gründlicher Bericht über dasjenige, was den 4. dieses Monats Juni Anno 1609 P. Priori allhie zu Rot durch Herrn Verwaltern zu Weingarten in Beisein des Herrn Prälatens daselbsten vorgehalten worden, puncto Jurisdictionis zwischen Rot und der Landvogtei. 7 Abschriften. Summarisches Verzeichnis, was der Rotische Oberamtmann D. Scheiterberg bei Herrn D. Jenisch fürgebracht und zu bedenken geben in Sachen Truchsässische Anleihe, Suprema Jurisdiction Oeniponti, Schmiede zu Berkheim, Kammergerichtsunterhaltung. 29. März 1611. Schreiben der Landvogtei an das Kloster wegen dessen zusammen mit Ochsenhausen beabsichtigten Streifen gegen die beschwerlichen Garknechte und anderes unnützes Gesindel. 5. Juli 1612. Propositionspuncta, des Gotteshaus Rot Privilegia, Schutz, Schirm usw. betr., welche den Landvögtischen Beamten vorgehalten worden. 8. Nov. 1612. Schreiben der Landvogtei wegen der Wegnahme zweier Pferde durch einquartierte Soldaten. 6. Sept. 1622. Schreiben der Landvogtei wegen einer auf ihrem Gebiet aufgefundenen aber von Rot weggeführten Leiche eines Untertanen von Unteropfingen. 21. Oktober 1679
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Bü 872
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Akten >> I. Beziehungen zu Kaiser und Reich >> 4. Landvogtei Schwaben und vorderösterreichische Regierung in Innsbruck
1609-1612, 1622, 1679
13 Stück Papier
Archivale
Berkheim BC; Schmiede
Ochsenhausen BC
Unteropfingen : Kirchdorf an der Iller BC
Weingarten RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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