Lehnsangelegenheiten
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A Ia Nr. 1
L 100 Direktion der Lippischen Fideikommissverwaltung
Direktion der Lippischen Fideikommissverwaltung >> 1. Allgemeines und Rentkammer >> 1.1. Allgemeines
1853-1919
Enthaeltvermerke: enthält: Allodifikation des dem Gutsbesitzer v. Reden gehörigen Wendlinghauser Zehnten 1853; desgl. des dem Dr. Paulsen gehörigen Lehnguts Nassengrund bei Blomberg 1854; desgl. des dem Meier Kronshage gehörigen Schwaghofes bei Salzuflen 1856; Lehnserneuerung eines Salzlehens zu Salzuflen durch den Grafen Gustav Friedrich Georg Ludwig v. Oeynhausen zu Brahlsdorf 1857-1859; Darlehensaufnahme auf das Gut Borkhausen (bei Blomberg) durch den Major Hornhardt 1859, 1864; desgl. auf das Lehngut Gröpperhof (nw Reelkirchen) durch den Geh. Kammerrat Stein 1863, 1866, 1870, 1874; Erlaß der lehnsherrlichen Konsensgebühren für den Rittergutsbesitzer F. Hornhardt zu Freismissen 1865; Darlehensaufnahme durch den Rittergutsbesitzer Niemeyer zu Herberhausen 1874; desgl. auf das Lehngut Wendlinghausen durch den Rittergutsbesitzer v. Reden zu Springe 1875; Belehnung des Rechtsanwalts Dr. jur. Wilhelm Stein, Berlin, dann Herford, mit dem Gut Gröpperhof, Erbstreitigkeiten, Darlehensaufnahme 1875, 1884; Gesetzentwurf, die Abänderung des § 23 des Gesetzes über die Allodifikation der Lehen vom 18.5.1847 betr., Äußerung der Direktion dazu 1885; Belehnung des Frhr. Maximilian v. Heyden zu Ahaus mit dem Lehngut Küterbrok (bei Horn) 1885; Darlehensaufnahme auf das Rittergut Wöbbel durch F. und Elise v. Donop, Erlaß von Lehnsgebühren 1890, 1891, 1903, 1904; Allodifikation des Lehngutes Gröpperhof zugunsten des Ökonomen Julius Grimme, Salzuflen 1891; Anstellung des ehem. Besitzers von Gröpperhof, August Stein, im fürstlichen Dienst, Auszahlung der Restkaufsumme von Gröpperhof an ihn 1898; Allodifikation von Zubehörungen des Lehngutes Wöbbel 1900, 1906, 1907, 1914; desgl. des Lehngutes Wierborn (n Barntrup) 1900, 1905; Belehnung der v. Mengersen mit dem Rittergut Reelkirchen, dem Meinberger und dem Höver Zehnten (bei Belle) 1907, 1908; Allodifikation von Zubehörungen des lehnrührigen Kolonats Menke in Brüntrup 1908, 1909; Allodifikation des den v. Donop gehörigen Lehnguts Burg Maspe (bei Blomberg) 1913, 1914; desgl. des den v. Hornhardt gehörigen Lehngutes Freismissen 1918, 1919; Lehnserneuerung bei den Lehngütern, Abänderung des Allodifikatiosgesetzes 1919
Direktion der Lippischen Fideikommissverwaltung
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.5. Wirtschafts-, Kataster- und Bauverwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.5.1. Wirtschaft und Finanzen (Tektonik)
- Direktion der Lippischen Fideikommissverwaltung (Bestand)
- 1. Allgemeines und Rentkammer (Gliederung)
- 1.1. Allgemeines (Gliederung)