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Biebelnheim: Kaufbrief über die von Hermann Herrn zu Hornfels an Ruprecht den Jungen, Pfalzgrafen bei Rhein vor Recht eigen verkaufte erblich und ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.7 Biebelnheim
1382 Januar 20 I
Kurpfalz
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben 1382 d. Juliani et Sebast. Martirum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Biebelnheim: Kaufbrief über die von Hermann Herrn zu Hornfels an Ruprecht den Jungen, Pfalzgrafen bei Rhein vor Recht eigen verkaufte erblich und ewiglich Vogtei und Herrschaft des Dorfes Biebelnheim bei Gau-Odernheim gelegen mit allen Rechten, Freiheiten, Gewohnheiten, Zugehörungen und Herkommen, ersuchte und unersuchte nichts ausgenommen ohne alleine seine ........ ?, die zum Schilde geboren sind und Wilgersheim, das Dorf bei Zotzenheim gelegen mit Leuten, Äckern, Wiesen, Feldern, Wassern, Weiden, Wasserläufen, Märkten, Wildbannen, Fischereien, Zinsen, Gülten, Diensten, allen anderen Nutzen, Renten, Gefällen, Freiheiten, Herrschaften, Rechten und Gewohnheiten und allen Zugehörungen wie die sind oder gesin mochten hoch und nieder, klein und groß, ersucht und unersucht in alle Weise, als man die genennen mag nichts ausgenommen, dass alles bei uff dieser ........ Verkauf und uff diesen heutigen Tag sein recht ledig Eigen gewesen ist um fünfhundert guter Gulden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.