Kläger: Andreas Muldener (Mildener), Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Johann Otto, Georg Otto, Dr. der Medizin Michael Döring, namens seiner Frau Anna, geb. Otto, und Hinrich (Hinrichs Sohn) van Som, namens seiner Frau, sowie Joachim Stühlmacher als Bevollmächtigter der Brüder Henning und Wilhelm Otto in Nürnberg, sämtlich als Benefizialerben des Henning Otto (der Ältere), Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Mortifikation einer Obligation und Berechnung der Zinsen in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Streit um Forderungen des Henning Otto (der Ältere) in Höhe von 24 406 Mark lübisch gegen seinen Schwiegersohn Andreas Muldener aus Handelsgeschäften unter anderem mit Schweden; Kläger-Einrede der Gegenforderungen
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Kläger: Andreas Muldener (Mildener), Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Johann Otto, Georg Otto, Dr. der Medizin Michael Döring, namens seiner Frau Anna, geb. Otto, und Hinrich (Hinrichs Sohn) van Som, namens seiner Frau, sowie Joachim Stühlmacher als Bevollmächtigter der Brüder Henning und Wilhelm Otto in Nürnberg, sämtlich als Benefizialerben des Henning Otto (der Ältere), Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Mortifikation einer Obligation und Berechnung der Zinsen in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Streit um Forderungen des Henning Otto (der Ältere) in Höhe von 24 406 Mark lübisch gegen seinen Schwiegersohn Andreas Muldener aus Handelsgeschäften unter anderem mit Schweden; Kläger-Einrede der Gegenforderungen
211-2_M 74 Teil 1
M 3925
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1656-1694(1683-1700)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Gotthard Johann Marquarth. Beklagte: Dr. Johann Heinrich Seiblin (1683), Dr. Johann Paul Fuchs (1693).- Instanzen: 1. Obergericht 1675-1682. 2. Reichskammergericht 1683-1694 (1683-1700).- Darin: Obligationen, Schadlosverschreibungen, Zessionen, Geschäftsbriefe, Rechnungen und Gegenrechnungen über Kupfer-Lieferung und andere Geschäfte der Parteien unter anderem mit Andreas Otto in Hamburg, Raimund Feuerstain in Isny, Baron Slangenfeldt in Stockholm und Dr. Matthias Wilhelm Huß, schwedischer Kriegsgerichtsrat, aus der Zeit 1656-1682; Protokolle der eingesetzten Kommission zur gütlichen Regelung 1676 und 1680-1681; gutachtliche Äußerungen Hamburger Kaufleute 1681-1682; Aufstellung über Anwaltskosten 1683-1694; Aktenstücke aus einem anderen Prozess der Parteien vor dem Niedergericht 1674; Gemeiner Bescheid des Obergerichts von 1673 über das Rechsmittel der "restitutio in integrum".
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11269 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ