Dietrich von Plettenberg zum Berge, seine Frau Elisabet von Raesfeld (Raitzfelt) und Johann von Plettenberg verpfänden auf Wiederlöse an Johann Pape, Bürger und Ratsverwandten zu Werl, und dessen Frau Catharina 6 Morgen Land vor Werl im Melxterfelde. Für Elisabeth von Plettenberg siegeln die Schöffen zu Werl, mit Namen Christoffer von Loen, Richter, Michael Brandis, Henrich von Probstinck, Henrich Renendis, Johan Nieschmedt.
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Dietrich von Plettenberg zum Berge, seine Frau Elisabet von Raesfeld (Raitzfelt) und Johann von Plettenberg verpfänden auf Wiederlöse an Johann Pape, Bürger und Ratsverwandten zu Werl, und dessen Frau Catharina 6 Morgen Land vor Werl im Melxterfelde. Für Elisabeth von Plettenberg siegeln die Schöffen zu Werl, mit Namen Christoffer von Loen, Richter, Michael Brandis, Henrich von Probstinck, Henrich Renendis, Johan Nieschmedt.
AA 0608, 888
AA 0608 Paffendorf (v.d.Bongart), Urkunden (AA 0608)
Paffendorf (v.d.Bongart), Urkunden (AA 0608) >> 1. Urkunden
1569 September 14
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Or. Perg., 2 Siegel (Joh. v. Plettenberg und Schöffen); Urkunde zerschnitten, doch ohne Vermerk über Wiedereinlösung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International