A: Sebastian Hauzenberger, Richter zu Michelfeld. Betreff: Verzeichnis der (hauptsächlich) in den Jahren 1617 und 1618 veralienierten, verkauften und vererbten Kapellen, Häuser, Äcker und Wiesen des Klosters Michelfeld. U.a. werden an Veräußerungen genannt die Vererbung des Hofbauernhauses (Hofgebäus) zu Michelfeld an Hans Cradl zu Ohrenbach (Lkr. Eschenbach) (= Urkunde Nr. 559 vom 15. Dezember 1617), der Verkauf der äußeren Klostermühle zu Michelfeld mit zwei Mahlgängen und einem Stampfgang, drei Wasserrädern, Stadel und Stallung, dem "Hunzhaus" samt der Hofreit vor der Mühle, dem Mühlweiher, dem Bach, die Speck genannt, dem Rangen neben dem Mühlweiher, dem Garten unter dem Mühlweiherdamm bis hinunter an den Zaun und hinauf bis zum Gefängnisturm, der Wiese am Dietlberg, einem halben Tagwerk Feld am Mühlberg, einem Äckerlein am Sasserweg, einem halben Tagwerk am Röhracker, der Mühlwiese und 3/4 Tagwerk Feld, die zum alten Pfarrhaus gehörte, an den Müller Endres Lippert (= Urkunde Nr. 560 vom 15. Dezember 1617), die Vererbrechtung von Wiesen und Feldern (= Urkunden Nr. 561 - 568 jeweils vom 30. Januar 1618), Verkauf der Kapelle St. Helena oben zu linker Hand auf dem Berg, wenn man von Auerbach zum Kloster eingehen will, von Kurfürst Friedrich IV. an den verstorbenen Verwalter Johann Wilhelm Greul, der zuvor ein Konventuale des Klosters Speinshart gewesen war, ohne Erbgeld, der daraus eine Wohnung gemacht hat, im Jahr 1601, dann Verkauf dieser Kapelle von den Erben des Johann Wilhelm Greul an Hans Cradl, Hofbauer zu Michelfeld, im Jahre 1624, Verkauf der Kapelle oberhalb von Michelfeld zu Pferrach (Lkr. Eschenbach), aus der ein Haus erbaut worden ist, an Kunz Steger (= Urkunde Nr. 557 vom 2. Februar 1613), Verkauf des öden Pfarrhauses bei St. Leonhard im Dorf Michelfeld an den Michelfelder Mauerermeister Hans Springer durch den Verwalter zu Michelfeld Melchior Loys im Jahre 1624.
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