Konrad Richters zu Beckeln (Cordt Richters tho Bekelenn) und seine Frau Grete verkaufen Wunneke Brinckmans zu Harpstedt (Harpstede), Tochter des Ludeke Brinckmans und der Geseke, eine zwischen dem Martinstag (sente Martens) und Weihnachten zu entrichtende Jahresrente von einem Malter Roggen nach Harpstedter Maß aus ihren Gütern in Beckeln für 20 Gulden zu je 36 Bremer Grote unter Vorbehalt des Rechtes der jährlichen Wiedereinkösung auf Petri Stuhlfeier nach Kündigung zu Weihnachten. - Bürgen: Dietrich (Diderich) Leefferdes, Bürgermeister von Harpstedt, und Johann Finke (Vincke) zu Beckeln. - Es siegeln der Pastor Gerd (Gerdt) Loen und der Vogt von Harpstedt, Johann vom Busche (vame Bussche). 1537 Februar 01 (uppen avent Purificationis gloriose virginis Marie)
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Konrad Richters zu Beckeln (Cordt Richters tho Bekelenn) und seine Frau Grete verkaufen Wunneke Brinckmans zu Harpstedt (Harpstede), Tochter des Ludeke Brinckmans und der Geseke, eine zwischen dem Martinstag (sente Martens) und Weihnachten zu entrichtende Jahresrente von einem Malter Roggen nach Harpstedter Maß aus ihren Gütern in Beckeln für 20 Gulden zu je 36 Bremer Grote unter Vorbehalt des Rechtes der jährlichen Wiedereinkösung auf Petri Stuhlfeier nach Kündigung zu Weihnachten. - Bürgen: Dietrich (Diderich) Leefferdes, Bürgermeister von Harpstedt, und Johann Finke (Vincke) zu Beckeln. - Es siegeln der Pastor Gerd (Gerdt) Loen und der Vogt von Harpstedt, Johann vom Busche (vame Bussche). 1537 Februar 01 (uppen avent Purificationis gloriose virginis Marie)
NLA OL, Best. 20, Best. 89 Urk Nr. 2
Best. 89-2
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 1 Urkunden >> 1.2 Pfandbesitz und strittige Gebiete
01.02.1537
Enthält: Ausfertigung, mnd., Pergament, 30 x 31 cm. - Siegel: ja (). - Beilagen: ja. - Abschrift und Regest: Slg 80 Best. 296 Nr. 18-1 S. 705-710. - Die Urkunde stammt ursprünglich aus Best. 0 (jetzt Slg 3).
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ