Klaus Kremer und seine Ehefrau Katharina, wohnhaft in Heidingsfeld, verkaufen Nikolaus Krontal und seiner Ehefrau Margarete einen jährlichen Zins, der von einer Wiese bei der Heidingsfelder Fähre und einem Weinberg in der Gemarkung Heidingsfeld entrichtet wird. Sie übergeben den Käufern Wiese und Weinberg mit Mund, Hand und Halm und erhalten sie von diesen gegen Entrichtung des erwähnten Zinses als Zinslehen zurück. Auf Bitte der Verkäufer siegelt Peter von Maßbach, Schultheiß zu Würzburg. Der geben ist vff mitwochen nach sanct Mathias tag des heyligenn zwelffbotenn 1489. Aussteller: Klaus und Katharina Kremer. Empfänger: Nikolaus und Margarete Krontal
Vollständigen Titel anzeigen
Klaus Kremer und seine Ehefrau Katharina, wohnhaft in Heidingsfeld, verkaufen Nikolaus Krontal und seiner Ehefrau Margarete einen jährlichen Zins, der von einer Wiese bei der Heidingsfelder Fähre und einem Weinberg in der Gemarkung Heidingsfeld entrichtet wird. Sie übergeben den Käufern Wiese und Weinberg mit Mund, Hand und Halm und erhalten sie von diesen gegen Entrichtung des erwähnten Zinses als Zinslehen zurück. Auf Bitte der Verkäufer siegelt Peter von Maßbach, Schultheiß zu Würzburg. Der geben ist vff mitwochen nach sanct Mathias tag des heyligenn zwelffbotenn 1489. Aussteller: Klaus und Katharina Kremer. Empfänger: Nikolaus und Margarete Krontal
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 581
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 29 / 109
Registratursignatur/AZ: 6 (16. Jh.); 1150 (18. Jh.); 4 (18. Jh.); O vac. 17 (18. Jh.); § 1 n 6 (18. Jh.); L 27 N 5 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1489 Februar 25
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Peter von Maßbach; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 909 S. 713 f. (Teildruck nach kopialer Vorlage; vgl. dazu die Ergänzungen und Berichtigungen in Urkundenbuch St. Stephan, Ergänzungsheft, S. 85) Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 546 e
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 909 S. 713 f. (Teildruck nach kopialer Vorlage; vgl. dazu die Ergänzungen und Berichtigungen in Urkundenbuch St. Stephan, Ergänzungsheft, S. 85) Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 546 e
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Kremer, Klaus, Heidingsfeld
Kremer, Katharina, Heidingsfeld
Krontal, Nikolaus
Krontal, Margarete
Zobel, Egidius, Heidingsfeld
Leusenring, Egidius, Heidingsfeld
Crafft, Georg, Heidingsfeld
Nusser, Johannes, Heidingsfeld
Maßbach, Peter von, Würzburg, Schultheiß
Heidingsfeld (Stadt Würzburg), Einwohner
Heidingsfeld (Stadt Würzburg), Wiese
Heidingsfeld (Stadt Würzburg), Fähre
Heidingsfeld (Stadt Würzburg), Anlieger
Heidingsfeld (Stadt Würzburg), Weinberg
Heidingsfeld (Stadt Würzburg), Flurnamen
Würzburg, Währung
Würzburg, Schultheiß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Würzburg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Hochstift und Domkapitel Würzburg (Tektonik)
- Hochstift Würzburg (Tektonik)
- Mediate Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster St. Stephan Würzburg (Tektonik)
- Kloster St Stephan Würzburg Urkunden (Bestand)
- Einzelregestierung von Urkunden (Gliederung)
CC0 1.0 Universell