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2/1b [fol. 174]: 1554 Juni 24 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Renovation [Zinserneuerung] zu Ringingen: Beauftragung von Syndikus zusammen mit Mag. Endris und dem Pfarrer zu Asch und Benennung eines nächsten Termins bei Nichtbeendigung der Sache. [UAT 2/1b, Bl. 174]; 2.) Einspruch der Weiler gegen das Ausroden von Weingärten durch die Zuffenhausener: Weitergabe der Sache an die entspr. Zehntverleiher. [UAT 2/1b, Bl. 174]; 3.) Forderung der geistlichen Verwalter nach Addition für den Pfarrer zu Botnang: Schreiben an Herzog wg. Fehlen eines dortigen Pfarrers. [UAT 2/1b, Bl. 174]; 4.) Begehren des Pflegers zu Weil um Verkauf von Früchten wg. Geldnot: Bewilligung des Verkaufs von 100 Maltern. [UAT 2/1b, Bl. 174]; 5.) Bitte der städtischen Vögte um Vorbringen einer Sache im Namen des Herzogs in der morgigen Senatssitzung: Mitteilung an diese betr. Uhrzeit dieser Sitzung. [UAT 2/1b, Bl. 174]; 6.) Bericht des Dr. Adam Themar aus Rotenburg mittels Mag. Malachias Raminger (Anm. 1) an Rektor über eine Stiftung; dessen Unverständnis: bessere Befragung durch den Rektor bei Raminger. [UAT 2/1b, Bl. 174]; 7.) Begehr eines Ulmer Buchdruckers um Erlaubnis zur Errichtung einer Druckerei [in Tübingen] und um Verleihung von Geld: Abschlag einer Verleihung und Aufforderung zur Meldung bei der Kanzlei; darauf seine Zurücknahme des Anliegens. (Erben des Monhart) [UAT 2/1b, Bl. 174]; 8.) Suppliken etlicher Professoren um Festlegung eines Termins zur Erledigung von Geschäften: Übertragung an Rektor. [UAT 2/1b, Bl. 174']; 9.) Rechnung des Supremus Deputatus: Festlegung auf 4. Juli und entspr. Bericht an Herzog. [UAT 2/1b, Bl. 174']; Anm. 1: MUT 128, 13; MUT 138, 68.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.