Jakob Aikhürn, Wagner zu Empfingen, der wegen Schmähreden gegen Jörg Herdtkhorn und dessen Hausfrau und wegen seines unleidlichen Lebens in das Gefängnis des Grafen [Johann] Christoph zu Hohenzollern gekommen ist, wird auf Fürbitten frei gelassen, auf Lebenszeit aus den Herrschaften Haigerloch und Wehrstein ausgewiesen und schwört Urfehde
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 2 Nr. 107
Repert. X, A Nr. 12 (Kasten E, Fach 36)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 2 Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urfehden
Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urfehden >> 1. Urkunden
1613 Oktober 15 ([1]613 Oktober 15)
Urkunden
Siegler: Schultheiß, Bürgermeister und Rat der Stadt Haigerloch
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke der Stadt Haigerloch abgegangen
Vermerke: 2 Blatt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke der Stadt Haigerloch abgegangen
Vermerke: 2 Blatt
Aikhürn, Jakob; Wagner zu Empfingen
Herdtkhorn, Jörg
Hohenzollern-Haigerloch, Johann Christoph von; Graf, 1586-1620
Empfingen FDS
Haigerloch BL
Wehrstein: Fischingen, Sulz am Neckar RW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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