Graf Simon zur Lippe und Rietberg, Gemahl der verwitweten Gräfin Irmgard von Hoya, geborenen Gräfin zu Rietberg läßt sich als nunmehriger Landesherr der Grafschaft Rietberg in Gegenwart seiner Räte, der Landdrosten Adolf Schwarthe, Roter von Hörde, Johanns von Brincke, des Kanzlers Heinrich Kerkmann und des Secretärs Johannes von Rentlen sowie des Dr. jur. Tilemann Erpbroickhausen als Abgesandten des Grafen Otto von Hoya und des Landrichters Hermann Prunßken zu Esens und Wittmund als des Abgesandten des Grafen Edzard von Ostfriesland und der Gräfin Walburg von Rietberg von den Rietbergischen Beamten (mit Ausnahme des Rentmeisters Johann von Weghe) auf dem Schlosse Rietberg, von den Unterthanen (deren Wortführer Christoph Doding) bei dem Freistuhle und von dem Rate und Bürgern zu Rietberg auf dem dortigen Rathause huldigen. Notariatsinstrument, aufgenommen von dem Osnabrücker Kleriker, päpstlichen Notar und Secretär der Stadt Wiedenbrück Johannes Schurman. Zeugen: Der Pastor Simon Hageman zu Rietberg und die Bürger Martin Dedingkhausen und Johannes Huffman zu Lippstadt.