Hans Münderlin zu Sachsenweiler verkauft an Michel Brasel in der Reutti und Peter Hiliprand zu Esseratsweiler (?) (Scheratsweiler), Pfleger des heiligen Georg (Jörg) zu Siberatsweiler, für 30 Gulden, deren Empfang von den Heiligenpflegern der Aussteller bestätigt, 1 1/2 Gulden der Stadt Lindau und gemeiner Landeswährung ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini aus des Hans Rott, des Ammanns zu Achberg und Schwehers des Ausstellers, Acker, der "Bappenacker" genannt, zu Liebenweiler (Anlieger: Jörg Yfaw [?], Jakob Sachs, gemeiner Landesweg, Peter Münderlin). Der Acker ist Lehen vom Stift und Gotteshaus zu Lindau. Der Zins kann an Martini mit 30 Gulden Hauptgut abgelöst werden. Hans Roth bekundet, dass sein Tochtermann diese Verschreibung seines Ackers mit seiner Einwilligung vorgenommen hat.
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Hans Münderlin zu Sachsenweiler verkauft an Michel Brasel in der Reutti und Peter Hiliprand zu Esseratsweiler (?) (Scheratsweiler), Pfleger des heiligen Georg (Jörg) zu Siberatsweiler, für 30 Gulden, deren Empfang von den Heiligenpflegern der Aussteller bestätigt, 1 1/2 Gulden der Stadt Lindau und gemeiner Landeswährung ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini aus des Hans Rott, des Ammanns zu Achberg und Schwehers des Ausstellers, Acker, der "Bappenacker" genannt, zu Liebenweiler (Anlieger: Jörg Yfaw [?], Jakob Sachs, gemeiner Landesweg, Peter Münderlin). Der Acker ist Lehen vom Stift und Gotteshaus zu Lindau. Der Zins kann an Martini mit 30 Gulden Hauptgut abgelöst werden. Hans Roth bekundet, dass sein Tochtermann diese Verschreibung seines Ackers mit seiner Einwilligung vorgenommen hat.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Nr. 10
NVA II 12562
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden
Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden >> Titelaufnahmen
1585 Juli 6
Deutschordensherrschaft Achberg
Urkunden
Aussteller: Münderlin, Hans, Sachsenweiler
Siegler: Sirgenstein zum Sirgenstein, Hans vom, Junker, Achberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abgeg.
Siegler: Sirgenstein zum Sirgenstein, Hans vom, Junker, Achberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abgeg.
Brasel, Michel
Hiliprand, Peter, Esseratsweiler
Münderlin, Hans, Sachsenweiler
Münderlin, Peter, Liebenweiler
Roth, Hans
Sachs, Jakob, Liebenweiler
Sirgenstein s. Sürgenstein
Sürgenstein von Sürgenstein, Hans von
Yfaw, Jörg, Liebenweiler
Esseratsweiler: Achberg RV
Liebenweiler: Achberg RV
Lindau LI
Sachsenweiler = Saßenweiler: Langnau, Tettnang FN
Saßenweiler: Langnau, Tettnang FN
Siberatsweiler: Achberg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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