Klage auf Vorlage der orignalen Eheverträge zwischen Stephan von Stommel und seiner zweiten Gattin Anna von Zweifel und zwischen Wilhelm von Stommel, ihrem Sohn, und Johanna Raitz von Frentz vor dem RKG, um aufgrund der Originale eine Teilung der Erbgüter des Arnold von Stommel und des Adolf von Stommel vorzunehmen. Arnold ist ein Sohn des Stephan von Stommel und der Anna von Zweifel, Adolf der einzige und ohne Kinder in Frankreich verstorbene Sohn des Wilhelm von Stommel und der Johanna Raitz von Frentz. Die Erbgüter sollen bei kinderlosen Ehen an die jeweiligen Familien heimfallen.
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Klage auf Vorlage der orignalen Eheverträge zwischen Stephan von Stommel und seiner zweiten Gattin Anna von Zweifel und zwischen Wilhelm von Stommel, ihrem Sohn, und Johanna Raitz von Frentz vor dem RKG, um aufgrund der Originale eine Teilung der Erbgüter des Arnold von Stommel und des Adolf von Stommel vorzunehmen. Arnold ist ein Sohn des Stephan von Stommel und der Anna von Zweifel, Adolf der einzige und ohne Kinder in Frankreich verstorbene Sohn des Wilhelm von Stommel und der Johanna Raitz von Frentz. Die Erbgüter sollen bei kinderlosen Ehen an die jeweiligen Familien heimfallen.
AA 0627, 2967 - I/J 203/1022
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 1. Buchstabe I/J
1613 - 1614
Enthaeltvermerke: Kläger: Vormünder der Kinder von Anna von Isendoorn und des Reiner von Voorst zu Schoonderbeeck, Martin von Isendoorn zu Cannenburg und Wolter von Isendoorn gen. von Blois zu Lathum (Niederlande), alle Kinder des Heinrich von Isendoorn gen. von Blois und der Sophia von Stommel (Stommell), sowie Magdalena von Stommel, Witwe des Aegidius Zours (Soers) Beklagter: Geschwister Ebert und Johann Raitz von Frentz, Domkapitulare zu Speyer und Lüttich, Wilhelm Raitz von Frentz (bereits ohne Kinder verstorben), Winand Raitz von Frentz zu Schlenderhan, Maria und Anna Raitz von Frentz, Nonnen zu Burtscheid (Stadt Aachen), Johann Wilhelm Spies von Büllesheim zu Köln und Frechen (Kr. Köln), Kaspar von Elverfeldt zu Schloß Morsbroich (Leverkusen) und Petronella von Bären (Baren, Büren) zu Schönau, verwitwete von Frentz Prokuratoren (Kl.): Lic. Hermann Kran (Crain) 1613 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Johann Jakob Kölblin (1613) Prozeßart: Mandati cum clausula Instanzen: RKG 1613 - 1614 Beschreibung: 1 cm, 11 Bl., lose; Q 1 - 5. Lit.: R. Wartena, Het archiefvan de Cannenburg, hrsg v. d. Rijksarchief in Gelderland, Arnhem 1969, S.XXI und 14ff. Wildeman, M. G.: Oirconden betreffende de familie van Isendoorn à Blois, in: De Nederlandsche Leeuw. Maandblad van het Genealogisch- heraldiek Genootschap „De Nederlandsche Leeuw“ 25. Jg (1907) S. 246ff.; 26. Jg. (1908) S. 42, 46ff.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:49 MESZ