Staatsarchiv Zerbst (Bestand)
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Z 290 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) >> 03.04. Behörden und Einrichtungen 1848 - 1945 >> 03.04.09. Sonstige Behörden und Einrichtungen
1836 - 1942
Findhilfsmittel: Findbuch 2012 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Nach dem Aussterben der Linie Anhalt-Bernburg sollten auch die Archive der einzelnen Linien zentral untergebracht werden. Die Wahl fiel auf den Standort Zerbst, wo das "Herzoglich Anhaltische Haus- und Staatarchiv" 1872 Räume im Corps de logis und Ostflügel des Schlosses bezog. Es war dem Herzoglichen Staatsministerium zugeordnet. Neben dem bis ins 10. Jahrhundert zurückreichenden Gesamtarchiv und den Archiven der anhaltischen Linien übernahm und verwahrte es die Überlieferung der nach 1848 entstandenen Behörden und Herzogtums Anhalt. Nach der Revolution von 1918 wurde das Herzogliche Hausarchiv vom nunmehrigen Staatsarchiv getrennt, jedoch auch weiterhin gemeinsam verwaltet.
Leiter des Staatsarchivs waren Ferdinand Siebigk (1872 - 1886), Franz Kindscher (1886 - 1901), Hermann Wäschke (1901 - 1925), Theodor Schulze (1925 - 1926) und Reinhold Specht (1926 - 1945).
1942 setzten Archivgutverbringungen an mehrere Auslagerungsorte ein. Das Schloss wurde beim Bombardement der Stadt Zerbst am 16. April 1945 schwer beschädigt, viele der noch im Keller lagernden Archivalien gingen verloren. Die ausgelagerten und die im Zerbster Schloss verbliebenen Archivalien wurden nach und nach in das Schloss Oranienbaum verbracht.
Bestandsinformationen: Registratur und Dienstbibliothek verbrannten beim Bombardement der Stadt Zerbst am 16. April 1945. Der Bestand wurde 2012 aus in anderen Zusammenhängen überlieferten Splittern gebildet und verzeichnet.
Registraturbildner: Nach dem Aussterben der Linie Anhalt-Bernburg sollten auch die Archive der einzelnen Linien zentral untergebracht werden. Die Wahl fiel auf den Standort Zerbst, wo das "Herzoglich Anhaltische Haus- und Staatarchiv" 1872 Räume im Corps de logis und Ostflügel des Schlosses bezog. Es war dem Herzoglichen Staatsministerium zugeordnet. Neben dem bis ins 10. Jahrhundert zurückreichenden Gesamtarchiv und den Archiven der anhaltischen Linien übernahm und verwahrte es die Überlieferung der nach 1848 entstandenen Behörden und Herzogtums Anhalt. Nach der Revolution von 1918 wurde das Herzogliche Hausarchiv vom nunmehrigen Staatsarchiv getrennt, jedoch auch weiterhin gemeinsam verwaltet.
Leiter des Staatsarchivs waren Ferdinand Siebigk (1872 - 1886), Franz Kindscher (1886 - 1901), Hermann Wäschke (1901 - 1925), Theodor Schulze (1925 - 1926) und Reinhold Specht (1926 - 1945).
1942 setzten Archivgutverbringungen an mehrere Auslagerungsorte ein. Das Schloss wurde beim Bombardement der Stadt Zerbst am 16. April 1945 schwer beschädigt, viele der noch im Keller lagernden Archivalien gingen verloren. Die ausgelagerten und die im Zerbster Schloss verbliebenen Archivalien wurden nach und nach in das Schloss Oranienbaum verbracht.
Bestandsinformationen: Registratur und Dienstbibliothek verbrannten beim Bombardement der Stadt Zerbst am 16. April 1945. Der Bestand wurde 2012 aus in anderen Zusammenhängen überlieferten Splittern gebildet und verzeichnet.
Laufmeter: 2.6
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ