Ehevertrag zwischen Barbara Scheifele, Witwe des Kornmessers Gustaf Müller, und dem ledigen Kornknecht Erhard Bunz. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die beiden Kinder Anna Magdalena und Johann Andreas. Der Vertrag wird im Beisein des Branntweinbrenners Anselm Rabausch und des Süßbäckers Ludwig Haug als Pfleger der Braut und ihrer Kinder sowie des Pflastermeisters Albrecht Mehrle als erbetener Beistand des Bräutigams geschlossen.
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Ehevertrag zwischen Barbara Scheifele, Witwe des Kornmessers Gustaf Müller, und dem ledigen Kornknecht Erhard Bunz. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die beiden Kinder Anna Magdalena und Johann Andreas. Der Vertrag wird im Beisein des Branntweinbrenners Anselm Rabausch und des Süßbäckers Ludwig Haug als Pfleger der Braut und ihrer Kinder sowie des Pflastermeisters Albrecht Mehrle als erbetener Beistand des Bräutigams geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 094
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1802 März 22.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Barbara Scheifele und Erhard Bunz
Siegler: Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Hieronimus Eitel Baldinger, Michael Glöcklen und Johann Paul Kindervater, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Pflegamtssiegel auf Bitte der Eheleute und der Pfleger
Kanzleivermerke: Nr. 3 (19. Jh.); N. 85 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über das von dem Bräutigam in die Ehe gebrachte Vermögen vom 29. April 1802
Datum: So geschehen Ulm, den 22. Martii 1802.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Barbara Scheifele und Erhard Bunz
Siegler: Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Hieronimus Eitel Baldinger, Michael Glöcklen und Johann Paul Kindervater, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Pflegamtssiegel auf Bitte der Eheleute und der Pfleger
Kanzleivermerke: Nr. 3 (19. Jh.); N. 85 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über das von dem Bräutigam in die Ehe gebrachte Vermögen vom 29. April 1802
Datum: So geschehen Ulm, den 22. Martii 1802.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2025, 11:38 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International