Am Aftermontag 21. Oktober, stilo correcto, 1614 übergibt dem kaiserlichen Notar Wolfgang Ziegler, Stadtschreiber zu Gmünd, Leonhard Fritz, der Rechten Doktor, Gmündscher Rat und Advokat im Namen des Magistrats eine Protestation dagegen, dass sich Johann Philipp und Johann Wilhelm, verstorbene Gebrüder, und Kaspar Bernhard Freiherrn von und zu Hohenrechberg in einem dem Gmündschen Bürger Hans Müller zu Rinderbach erteilten Lehenbriefe über das Rechbergische Lehengut zu Buch die Gmünd zustehende hohe und niedrige Obrigkeit daselbst angemaßt haben.
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Am Aftermontag 21. Oktober, stilo correcto, 1614 übergibt dem kaiserlichen Notar Wolfgang Ziegler, Stadtschreiber zu Gmünd, Leonhard Fritz, der Rechten Doktor, Gmündscher Rat und Advokat im Namen des Magistrats eine Protestation dagegen, dass sich Johann Philipp und Johann Wilhelm, verstorbene Gebrüder, und Kaspar Bernhard Freiherrn von und zu Hohenrechberg in einem dem Gmündschen Bürger Hans Müller zu Rinderbach erteilten Lehenbriefe über das Rechbergische Lehengut zu Buch die Gmünd zustehende hohe und niedrige Obrigkeit daselbst angemaßt haben.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Bü 2296
B 177 S Bü 311
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 19. Einzelne Orte >> 19.20 Buch
21. Oktober 1614
Darin: Beilage
1 Schr.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:51 MEZ