Dr. theol. Johann Baptist [Pichlmair], Bischof von Almira, Suffragan und zeitlicher Spezialkommissär des Regensburger Vikariat, lässt durch den Schreiber des Generalvikariats Simon Strobl, kaiserlicher und apostolischer Notar, clericus conjugatus der Diözese Eichstätt, ein von Georg Pruckhl, gegenwärtiger Pfarrer zu Westen (Westenchirchen), präsentiertes, von dessen Vorgänger Georg Elendt 1492/4 geschriebenes Registum parochiale wegen dessen großen Werts für die Pfarrei auf Vermittlung des Generalvikars Johann Grienigl transsumieren. Darin u.a. enthalten: Abgaben aus benannten Höfen zu Niederlindhart, Neufahrn, etc., Einnahmen von Jahrtagen, von Groß- und Kleinzehenten zu Ettersdorf, Ried, Seethal, Oberlindhart, Hainkirchen, Gerabach, Mausloch, Dürnaich, Unterellenbach, Oberellenbach und weiterer benannter Orte. S: Vikariatssiegel
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Dr. theol. Johann Baptist [Pichlmair], Bischof von Almira, Suffragan und zeitlicher Spezialkommissär des Regensburger Vikariat, lässt durch den Schreiber des Generalvikariats Simon Strobl, kaiserlicher und apostolischer Notar, clericus conjugatus der Diözese Eichstätt, ein von Georg Pruckhl, gegenwärtiger Pfarrer zu Westen (Westenchirchen), präsentiertes, von dessen Vorgänger Georg Elendt 1492/4 geschriebenes Registum parochiale wegen dessen großen Werts für die Pfarrei auf Vermittlung des Generalvikars Johann Grienigl transsumieren. Darin u.a. enthalten: Abgaben aus benannten Höfen zu Niederlindhart, Neufahrn, etc., Einnahmen von Jahrtagen, von Groß- und Kleinzehenten zu Ettersdorf, Ried, Seethal, Oberlindhart, Hainkirchen, Gerabach, Mausloch, Dürnaich, Unterellenbach, Oberellenbach und weiterer benannter Orte. S: Vikariatssiegel
Kloster Mallersdorf Urkunden, BayHStA, Kloster Mallersdorf Urkunden 308
GU Kelheim 625
Kloster Mallersdorf Urkunden
Kloster Mallersdorf Urkunden >> Urkunden
1593 April 28
Kloster Mallersdorf Urkunden
Perg.-Libell 10 Bl.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an rot-weißer Seidenschnur anhängend fehlt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt./lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: die vero mercurii vigesima octava mensis aprilis
Jahr: 1593
Monat: 4
Tag: 28
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt./lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: die vero mercurii vigesima octava mensis aprilis
Jahr: 1593
Monat: 4
Tag: 28
Regensburg (krfr.St.), Bistum
Westen (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen), Pfarrei
Westen (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Niederlindhart (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Neufahrn (Gde. Neufahrn i.NB, Lkr. Landshut)
Ettersdorf (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Ried (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Seethal (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Oberlindhart (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Hainkirchen (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Gerabach (Gde. Bayerbach b.Ergoldsbach, Lkr. Landshut)
Mausloch (Gde. Bayerbach b.Ergoldsbach, Lkr. Landshut)
Dürnaich (Gde. Bayerbach b.Ergoldsbach, Lkr. Landshut)
Unterellenbach (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Oberellenbach (Gde. Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ
CC0 1.0 Universell