Kurfürst Philipp von der Pfalz teilt dem Statthalter des Abtes von Weißenburg mit, obwohl er den Berwartstein ("Berwenstein") mit dessen Zubehör nicht mehr in Händen halte, habe er den Berwartsteiner Keller ersucht, mit dem Holzfällen für die Bauten in der Burg innezuhalten, bis der Kurfürst darüber mit Johann von Trotha ("Hannsen vom Tradt") geredet hat. "Datum Heidelberg uff samstag nach sant Egidien" 1480. (Bl. 3, alt Bleistift 2)
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Kurfürst Philipp von der Pfalz teilt dem Statthalter des Abtes von Weißenburg mit, obwohl er den Berwartstein ("Berwenstein") mit dessen Zubehör nicht mehr in Händen halte, habe er den Berwartsteiner Keller ersucht, mit dem Holzfällen für die Bauten in der Burg innezuhalten, bis der Kurfürst darüber mit Johann von Trotha ("Hannsen vom Tradt") geredet hat. "Datum Heidelberg uff samstag nach sant Egidien" 1480. (Bl. 3, alt Bleistift 2)
In Best. A 2 Nr. 25 UNr. 2 Bl. 03
A 2 Kurpfalz, Akten
Kurpfalz, Akten
1480 September 2, Heidelberg
Siegel: Reste des Rücksiegels
Drucke: Regest LA Speyer A 2 Nr. 25 UNr. 3 Bl. 1
Drucke: Druck Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 383f. Nr. 139
Drucke: Regest Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 446 sub dato
Drucke: Druck Trotha, Geschichte, Bd. 3 (1937), S. 108 Anhang e
Drucke: Druck Trotha, Vorstudien (1860), S. 214f. Beilage II
Drucke: Regest LA Speyer A 2 Nr. 25 UNr. 3 Bl. 1
Drucke: Druck Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 383f. Nr. 139
Drucke: Regest Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 446 sub dato
Drucke: Druck Trotha, Geschichte, Bd. 3 (1937), S. 108 Anhang e
Drucke: Druck Trotha, Vorstudien (1860), S. 214f. Beilage II
16 x 23 cm
Ausfertigung Papier
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:45 MESZ
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