Hof- und Domänenkammer (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 200
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Hofkammer des Hauses Württemberg (Depositum) >> Sonstiges
1807-1850
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält nur einige wenige Akten der Hof- und Domänenkammer, die ab 1806 als Nachfolgerin der altwürttembergischen Kammerschreibereiverwaltung die Güter verwaltete, die dem Königshaus unmittelbar gehörten.
Inhalt und Bewertung
Die Akten betreffen in erster Linie Angelegenheiten des Hofkameralamts Freudental; darunter befindet sich unter anderem Schriftgut über die Versetzung des Freudentaler Jagdpavillons auf den Platz des vormaligen Bärenschlößchens bei der Solitude. Der Großteil der Überlieferung der Hof- und Domänenkammer wird im Archiv des Hauses Württemberg in Altshausen verwahrt.
Vorbemerkung: Mit der Erhebung Württembergs zum Königreich im Jahre 1806 wurde die altwürttembergische Kammerschreibereiverwaltung in "Königliche Hof- und Domänenkammer umbenannt. Eine Neuformierung der königlichen Hofdomänen erfolgte durch die königliche Verordnung vom 11. März 1807 (Reg.Bl. S. 21 ff). Während dadurch Teile des bisherigen Kammerschreibereiguts zum Staatskammergut gezogen wurden, erhielt die Hof- und Domänenkammer andererseits Güter zugewiesen, die vorher zum altwürttembergischen Staatsgut (Rentkammer und Kirchenrat) bzw. zu neuwürttembergischen Herrschaften gehört hatten. Die hiernach verzeichneten wenigen Akten der Königlichen Hof- und Domänenkammer gelangten im Frühjahr 1961 als Depositum unter Eigentumsvorbehalt aus dem Schloß Monrepos an das Staatsarchiv Ludwigsburg. Sie waren bei der damals erfolgten Übergabe den Akten der Kammerschreiberei bzw. der ihr unterstellten Ämter in äußerlich nicht erkennbarer Weise beigebündelt. Der Großteil der Akten der Königlichen Hof- und Domänenkammer aus dem 19. und 20. Jahrhundert befindet sich noch heute in den herzoglichen Schlössern Monrepos und Altshausen. Die Akten wurden im Jahre 1965 von dem Archivangestellten Burr teilweise aufgenommen. Der Unterzeichnete führte 1966 die Verzeichnung weiter und brachte die Ordnungsarbeiten zum Abschluß. Der Bestand umfaßt jetzt 28 Büschel auf 0,3 lfd. m. Ludwigsburg, November 1966 W. Bürkle
Der Bestand enthält nur einige wenige Akten der Hof- und Domänenkammer, die ab 1806 als Nachfolgerin der altwürttembergischen Kammerschreibereiverwaltung die Güter verwaltete, die dem Königshaus unmittelbar gehörten.
Inhalt und Bewertung
Die Akten betreffen in erster Linie Angelegenheiten des Hofkameralamts Freudental; darunter befindet sich unter anderem Schriftgut über die Versetzung des Freudentaler Jagdpavillons auf den Platz des vormaligen Bärenschlößchens bei der Solitude. Der Großteil der Überlieferung der Hof- und Domänenkammer wird im Archiv des Hauses Württemberg in Altshausen verwahrt.
Vorbemerkung: Mit der Erhebung Württembergs zum Königreich im Jahre 1806 wurde die altwürttembergische Kammerschreibereiverwaltung in "Königliche Hof- und Domänenkammer umbenannt. Eine Neuformierung der königlichen Hofdomänen erfolgte durch die königliche Verordnung vom 11. März 1807 (Reg.Bl. S. 21 ff). Während dadurch Teile des bisherigen Kammerschreibereiguts zum Staatskammergut gezogen wurden, erhielt die Hof- und Domänenkammer andererseits Güter zugewiesen, die vorher zum altwürttembergischen Staatsgut (Rentkammer und Kirchenrat) bzw. zu neuwürttembergischen Herrschaften gehört hatten. Die hiernach verzeichneten wenigen Akten der Königlichen Hof- und Domänenkammer gelangten im Frühjahr 1961 als Depositum unter Eigentumsvorbehalt aus dem Schloß Monrepos an das Staatsarchiv Ludwigsburg. Sie waren bei der damals erfolgten Übergabe den Akten der Kammerschreiberei bzw. der ihr unterstellten Ämter in äußerlich nicht erkennbarer Weise beigebündelt. Der Großteil der Akten der Königlichen Hof- und Domänenkammer aus dem 19. und 20. Jahrhundert befindet sich noch heute in den herzoglichen Schlössern Monrepos und Altshausen. Die Akten wurden im Jahre 1965 von dem Archivangestellten Burr teilweise aufgenommen. Der Unterzeichnete führte 1966 die Verzeichnung weiter und brachte die Ordnungsarbeiten zum Abschluß. Der Bestand umfaßt jetzt 28 Büschel auf 0,3 lfd. m. Ludwigsburg, November 1966 W. Bürkle
28 Bände (0,3 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET