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Nikolaus von Alsfeld, Statthalter der Pfarrkirche in Lauterbach
(Luternbach), bekundet, dass er die im Folgenden inserierte Urkunde als
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1441-1450
1450 Dezember 24
Beglaubigte Abschrift, Papier, auf der Rückseite aufgedrücktes Papiersiegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCCC° L° in vigilia nativitatis Domini
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nikolaus von Alsfeld, Statthalter der Pfarrkirche in Lauterbach (Luternbach), bekundet, dass er die im Folgenden inserierte Urkunde als unverdächtige Originalurkunde gesehen hat und beglaubigt den identischen Wortlaut. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1447 November 1: Hermann [von Buchenau], Abt von Fulda, verpfändet dem Georg (Jörg) Ulner, dessen Ehefrau Femge, ihren beiden Söhnen und ihren Töchtern aufgrund der von ihnen dem Vorgänger des jetzigen Abts geleisteten Dienste einen Zins von vier Gulden als Mannlehen, der jährlich an Martini [November 11] vom Abt von Fulda zu zahlen ist. Mit 40 Gulden rheinischer Währung kann der Zins an Martini in Fulda wieder eingelöst werden. Georg verzichtet dabei auf alle Forderungen und Ansprüche, die er gegenüber dem Kloster Fulda wegen seiner Gefangennahme unter Abt Johann [von Merlau] durch die von Eppstein hatte, mit denen er sich bereits versöhnt hat. Siegelankündigung des Abtes Hermann. (Datum anno Domini M CCCC quadragesimo septimo Omnium Sanctorum). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Nikolaus von Alsfeld]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.