2/11 [fol. 198'ff.]: 1615 März 9 (Senatsprotokoll) (Collegium Decanorum)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Haug, Osiander, Sigward, Hafenreffer, Bocer, Halbritter, Baier, Faber, Bloß, Maestlin, Müller, Bucher; 1.) Antwort des Dr. Johann Harpprecht auf das ihm zugestellte Dekret anerkannt, aber strikte Auslegung der Statuten angekündigt. [UAT 2/11, Bl. 198']; 2.) Anfrage der Gruppenbachischen Kuratoren Johann Ulrich Rümmelin und Christoph Welling wegen ihres Pflegesohns Jakob hinsichtlich Erbgutverwaltung und erzieherischer Maßnahmen. [UAT 2/11, Bl. 199]; 3.) Schreiben des Pfarrers zu Metzingen wegen des vom Forstmeister zu Urach nicht gestatteten Eichenhauens am Floriansberg für Dr. Bloß. Vor das Collegium Deputatorum zu bringende Anfrage seitens Dr. Bloß wegen eines Ersatzes für faules Eichenholz. [UAT 2/11, Bl. 199f.]; 4.) Dem alten Jakob Diehm, hiesiger Uhrmacher, gewährte Urkunde wegen eines Zeigerwerks. [UAT 2/11, Bl. 199']; 5.) Konfirmiertes Konzept des Notars für das Antwortschreiben an den Fürsten mit anzuhängender Preisliste vormaliger und jetziger Lebensmittelkosten. [UAT 2/11, Bl. 199']; Dimisso Senatu: (Collegium Decanorum); 6.) Geldstrafe für [Abraham] Wackherbart wegen eingeworfener Fenster beim alten Pfarrer zu Mössingen. (Mag. [Johann Daniel] Wieland (Anm. 1), Tischgänger des Dr. Kellenbentz) [UAT 2/11, Bl. 199']; Anm. 1: [Johann Daniel] Wieland: MUT 18775.
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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