6. Sitzung, 5. Wahlperiode
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KrBRI 001 Kreistag und Ausschüsse Kreistag und Ausschüsse
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23.02.1962
Enthält: 1. Niederschrift über die Sitzung des Kreistages vom 15. 12. 1961. 2. Bestimmung eines Kreistagsabgeordneten zur Unterzeichnung der Sitzungsniederschrift. 3. Wahlen: a) Wahl von zwei Kreistagsmitgliedern für den Kreissiedlungsausschuss - Unterausschuss Brilon - b) Wahl von Beisitzern für den Ausschuss für die Feststellung der Entschädigung gem. § 3 des Kriegsgefangenenentschädigungsgesetzes in der Fassung vom 8. 12. 1956 (BGBl. I S. 908) c) Wahl des Mitgliedes und des Stellvertreters für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verwaltungs- und Sparkassenschule Hellweg-Sauerland in Soest. d) Wahl von "anderen Mitgliedern" für die Steuerausschüsse beim Finanzamt Brilon. e) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Beringhausen, umfassend die Gemeinden Beringhausen und Bredelar. f) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Heddinghausen, umfassend die Gemeinden Heddinghausen, Leitmar und Borntosten. g) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Niedermarsberg, umfassend die Gemeinden Niedermarsberg und Erlinghausen. h) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Thülen, umfassend die Gemeinden Thülen, Nehden und Radlinghausen. 4. Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben. 5. Nichtöffentliche Sitzung: Personalangelegenheiten a) Besetzung der neugeschaffenen Kreisinspektorenstelle beim Sozialamt. b) Antrag des Kreisvermessungsamtmanns Josef Gierse auf Versetzung in den Ruhestand. c) Bestellung des Kreisinspektors Karl Emde zum Prüfer für das Rechnungsprüfungsamt des Kreises. d) Annahme von Beamtenanwärtern für den mittleren Dienst: aa) Annahme des Karl-Rainer Wienand, Siedlinghausen, als Assistentenanwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf. bb) Annahme des Franz Otto aus Erlinghausen als Assistentenanwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf.
Akten
Kreistag und Ausschüsse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ