Kurfürst Philipp von der Pfalz lädt [Abt Heinrich von Weißenburg] gemeinsam mit dem kurpfälzischen Keller zu Kleeburg [Claus Rodder] für März 26 ("fritag nach oculi") nach Heidelberg. Der Abt soll sicht dort verantworten wegen der Schmähreden, die er gegen den Keller und andere kurpfälzische Bedienstete geführt hatte, die ihm die dortige Jagd bestritten haben. Der Abt klagt wegen der seinen Jägern weggenommenen Pferde. (Bl. 185 verso)
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Kurfürst Philipp von der Pfalz lädt [Abt Heinrich von Weißenburg] gemeinsam mit dem kurpfälzischen Keller zu Kleeburg [Claus Rodder] für März 26 ("fritag nach oculi") nach Heidelberg. Der Abt soll sicht dort verantworten wegen der Schmähreden, die er gegen den Keller und andere kurpfälzische Bedienstete geführt hatte, die ihm die dortige Jagd bestritten haben. Der Abt klagt wegen der seinen Jägern weggenommenen Pferde. (Bl. 185 verso)
In Best. F 1 Nr. 2 UNr. Bl. 185v
F 1 Kopialbücher
Kopialbücher
(o.D. [1484 März ?])) um 1490
Drucke: Druck Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 393f. Nr. 148
Drucke: Regest Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 450 sub dato
Literatur: Der Codex Berwartstein des Klosters Weißenburg im Elsaß (1319): 1343 - 1489, ediert und bearb. von Wolfgang Schultz (Pfälzische Geschichtsquellen 8), Neustadt an der Weinstraße 2008
Drucke: Regest Schultz, Codex Berwartstein (2008) S. 450 sub dato
Literatur: Der Codex Berwartstein des Klosters Weißenburg im Elsaß (1319): 1343 - 1489, ediert und bearb. von Wolfgang Schultz (Pfälzische Geschichtsquellen 8), Neustadt an der Weinstraße 2008
30,5 x 22 cm
Abschrift (Kopiar) Papier, Fragment
Urkunde
Unvollständiger letzter Eintrag im Codex (am Ende der Seite: Fin du Volume"). Zur Datierung: In der Kleeburger Vogteirechnung von 1484 ist unter März 26 die Zehrung eingetragen, als der Keller "ein dag zu Heydelberg gegen dem apt von Wissenburg leysten solt"; Schultz, Codex Berwartstein (2008), S. 393 Anm. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:45 MESZ
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