Schwester Lucia, Äbtissin, und der Konvent des Klosters Heggbach, quittieren Hans Krafft, alter Bürgermeister zu Ulm, und seinem Vetter Wilhelm Krafft, Rat und Bürger zu Ulm, als Verwaltern der Krafft'schen Stiftungen, die Auszahlung von 200 fl. und 10 fl. Zins. Das Kapital ist Teil eines 1504 von Dr. Ulrich Krafft, ehemaliger Pfarrer von Ulm, an Herzog Ulrich von Württemberg und die Stadt Tübingen vergebenen Kredits von 2.000 fl., der insgesamt jährlich 100 fl. Zins erbrachte, und war zunächst für zwei Schwestern Kraffts bestimmt, die dem Kloster angehörten.