Notariatsurkunde: Friedrich Christian Wilhelm Freiherr von Kotzau ältere Linie übereignet an Greiner und Herda, Porzellanmalerei in Oberkotzau, Teile des Schafrangens und der Brunnenwiese und erhält dafür Teile des Schafackers.
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1103
Archiv der Freiherren von Kotzau
Archiv der Freiherren von Kotzau >> 6. Wirtschaftsbetriebe (Landwirtschaft, Schäfereien, Jagd, Forstwirtschaft, Fischerei)
21.9.1906
enthaelt: Enthält auch: Beschreibung des Eigentumsübergangs an Friedrich Christian Wilhelm Freiherr von Kotzau ältere Linie, genannt Fritz: Am 20.2.1898 starb in Hannover Karl Friedrich Konrad August Freiherr von Kotzau jüngere Linie. Damit fiel das Rittergut Oberkotzau jüngere Linie mit Autengrün an die ältere Linie, nämlich an Friedrich Christian Wilhelm Freiherr von Kotzau ältere Linie. Dieser starb am 19.11.1904, so dass nunmehr der Gesamtbesitz an seinen Sohn Fritz kam.
Archivale
Kotzau, Friedrich Christian Wilhelm von ältere Linie
Kotzau, Karl Friedrich Konrad August von jüngere Linie
Schafacker
Brunnenwiese
Schafrangen
Greiner und Herda (Porzellanmalerei, Oberkotzau)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:30 MESZ