Arnold Hambloch zu Oekoven, auch im Namen seiner mit der Ehefrau Catharina Zellers erzeugten Kinder mit Namen Johannes, Ursula, Hermann, Gertrud, Hillebrand und Henricus, verkauft den Eheleuten Herr Johann von Märcken, Kurfürstlich-Pfalz-Neuburg-Jülich-Bergischer Rat und geheimer Sekretär, und Sibilla Buschmann zwei verbrannte Hausplätze auf der Oberstraße gegenüber "dem Rindsfuß", nebeneinander gelegen, sowie einen Garten von ungefähr 20 Ruten vor dem Zolltor. Der erste Platz nach dem Obertor hin, von altersher "Zu Reide" genannt, neben den verbrannten Hausplatz von Erben Tilman Wirtz. Der andere kleine Platz, der zur Einfahrt gebraucht werden soll, "Zur Heggen" zwischen dem Platz "Zum alten Bären", ebenfalls dem Käufer zugehörig, in das Erbe von Gottfrid Kellers einige Fuß einklinkend, und läuft weiter bis auf den Platz "Zur Hurren" dem Johann Pell gehörig. Der dritte kleine Platz nach dem Markt zu "Zur Heggen", welchen der verstorbene Gottfried Kellers bei Lebzeiten dem verstorbenen Henrich Müllers übertragen hat, der ihn wiederum dem Arnold Hambloch gegeben hat, liegt zu einer Seite neben dem Platz "Zu Reide", mit der anderen Seite auf das Erbe des Gottfried Kellers und hinten auf den Platz "Zur Hegge" schießend. Der Garten liegt neben den Gärten des Wolter Schmackers Erben, der Witwe Mathias Klein und des Klosters Michaelisberg oder Hinderhoven. Es folgen Bestimmungen über den Platz nach dem Markt zu.

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