IM Kommunalaufsicht NW 0106 (Bestand)
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NW 0106 310.07.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.3. Innenministerium >> 4.2.3.2. Kommunalaufsicht
1939-1958
Kommunalaufsicht: Verwaltungsorganisation auf der kommunalen Ebene, Durchführung von Verwaltungsangelegenheiten, Einzelfragen (nach Kreisen und Gemeinden), Haushaltsangelegenheiten, Ausgleichsstock, Kriegsschäden, Landeszuschüsse, Schulbauprogramm, Finanzierung, Überprüfung der Haushaltswirtschaft der Polizeibehörden, Feuerwehrangelegenheiten, Munitionsfunde
Bestandsbeschreibung: Der Bestand NW 106 wurde im Januar 1966 vom Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer detaillierten Ablieferungsliste dem Hauptstaatsarchiv übergeben (Acc. III 10/66). Provenienzstelle ist die Abteilung III (Kommunalaufsicht) des Innenministeriums. Der Bestand enthält die Akten der Referate A2, B2 und B4.
Die nicht archivwürdigen Akten des Bestandes (s. Kassandenliste) wurden an den Schluss des Bestandes gelegt. Sie sind nach den Angaben des Innenministeriums in den Abgabelisten bis zum 1.1.1980 aufzubewahren und können dann mit Genehmigung des Innenministeriums vernichtet werden. Zehn Aktenpakete des Bestandes, bei denen es sich um Vorakten aus der Provenienz "Oberpräsidium Westfalen" bis 1945 handelt, sind an das Staatsarchiv Münster abgegeben worden (Az.: III 2 - A 1.3 - M 1267/69).
Der Bestand wurde in den Monaten Juni bis August 1969 durch Staatsarchivinspektoranwärter Stuhrmann unter Anleitung von Staatsarchivassessor Dr. M. Wolf endgültig verzeichnet. Dabei bestimmte die vorhandene, ins Detail gehende Ablieferungsliste der Behörde den Intensitätsgrad der archivischen Verzeichnung. Der geringe Umfang der dort aufgeführten Einzelfälle- bzw. Betreffakten, die verschiedentlich nur aus einem Schriftstück oder wenigen Schriftwechselpaaren bestehen, sich aber dennoch wegen der in der Ablieferungsliste vorgegebenen weitgehend brauchbaren Titelaufnahmen als Archiveinheiten anboten, hat zur Folge, dass einzelne Titel des vorliegenden Findbuches mehr versprechen als an Material wirklich dahintersteht. Eine weitere Schwierigkeit bereitete die nach der Verzeichnung vorgenommene Klassifikation. Insbesondere bei der Hauptgruppe C I und hier vor allem bei der Untergruppe 1, waren die Titelaufnahmen - bedingt durch den disparaten Inhalt des Schriftgutes - von der Art und dem Umfang, dass eine weitere gruppenmäßige Untergliederung zur ausreichenden Erschließung notwendig wurde. Allerdings konnte bei dieser zweiten Untergruppentitelbildung keine konsequent logische Abgrenzung der einzelnen Titel gegeneinander durchgehalten werden. Dieser Mangel wurde jedoch durch die Anfertigung eines auf die Gruppe C I beschränkten Sachindex auszugleichen versucht.
Die Reinschrift des vorliegenden Findbuches fertigte die Archivangestellte Frau Amend.
Bestandsbeschreibung: Der Bestand NW 106 wurde im Januar 1966 vom Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit einer detaillierten Ablieferungsliste dem Hauptstaatsarchiv übergeben (Acc. III 10/66). Provenienzstelle ist die Abteilung III (Kommunalaufsicht) des Innenministeriums. Der Bestand enthält die Akten der Referate A2, B2 und B4.
Die nicht archivwürdigen Akten des Bestandes (s. Kassandenliste) wurden an den Schluss des Bestandes gelegt. Sie sind nach den Angaben des Innenministeriums in den Abgabelisten bis zum 1.1.1980 aufzubewahren und können dann mit Genehmigung des Innenministeriums vernichtet werden. Zehn Aktenpakete des Bestandes, bei denen es sich um Vorakten aus der Provenienz "Oberpräsidium Westfalen" bis 1945 handelt, sind an das Staatsarchiv Münster abgegeben worden (Az.: III 2 - A 1.3 - M 1267/69).
Der Bestand wurde in den Monaten Juni bis August 1969 durch Staatsarchivinspektoranwärter Stuhrmann unter Anleitung von Staatsarchivassessor Dr. M. Wolf endgültig verzeichnet. Dabei bestimmte die vorhandene, ins Detail gehende Ablieferungsliste der Behörde den Intensitätsgrad der archivischen Verzeichnung. Der geringe Umfang der dort aufgeführten Einzelfälle- bzw. Betreffakten, die verschiedentlich nur aus einem Schriftstück oder wenigen Schriftwechselpaaren bestehen, sich aber dennoch wegen der in der Ablieferungsliste vorgegebenen weitgehend brauchbaren Titelaufnahmen als Archiveinheiten anboten, hat zur Folge, dass einzelne Titel des vorliegenden Findbuches mehr versprechen als an Material wirklich dahintersteht. Eine weitere Schwierigkeit bereitete die nach der Verzeichnung vorgenommene Klassifikation. Insbesondere bei der Hauptgruppe C I und hier vor allem bei der Untergruppe 1, waren die Titelaufnahmen - bedingt durch den disparaten Inhalt des Schriftgutes - von der Art und dem Umfang, dass eine weitere gruppenmäßige Untergliederung zur ausreichenden Erschließung notwendig wurde. Allerdings konnte bei dieser zweiten Untergruppentitelbildung keine konsequent logische Abgrenzung der einzelnen Titel gegeneinander durchgehalten werden. Dieser Mangel wurde jedoch durch die Anfertigung eines auf die Gruppe C I beschränkten Sachindex auszugleichen versucht.
Die Reinschrift des vorliegenden Findbuches fertigte die Archivangestellte Frau Amend.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
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