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Untersuchungen wegen der Erhebung von Siegener Exjesuitengefällen vom Gut Kröver Reich an der Mosel und im Wittlicher Tal an der Eifel durch den pfalz-zweibrückischen Rat und Landschreiber Ludwig Wilhelm Stutz zu Trarbach
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Untersuchungen wegen der Erhebung von Siegener Exjesuitengefällen vom Gut Kröver Reich an der Mosel und im Wittlicher Tal an der Eifel durch den pfalz-zweibrückischen Rat und Landschreiber Ludwig Wilhelm Stutz zu Trarbach
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 22 Nr. 174.a
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.8. Exjesuiten
(1781) 1782-1783
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen dem Kammerrat Altgeld zu Diez und der Landesregierung zu Dillenburg wegen der Erhebung von dem Siegener Exjesuitenfonds gehörenden Gefällen vom Gut Kröver Reich an der Mosel und im Wittlicher Tal an der Eifel durch den pfalz-zweibrückischen Rat Stutz zu Trarbach (1782-1783); Vergleich der vormaligen und jetzigen Gefälle von den an der Mosel liegenden Gütern des Siegener Exjesuitenfonds; Summarischer Prospekt über die vom gewesenen Jesuitenpater Kellerhofen an die beiden Kollegien in Bonn und Siegen laut seinem Testament vermachten adeligen Güter an der Mosel, in der Herrschaft Osen und im Wittlicher Tal (27.06.181); Administrationsrechnung über die zu den Jesuitenfonds zu Bonn und Siegen gehörenden von Flörisheimischen und Kellerhofischen Geld-, Wein- und Fruchtrenten zu Lövenich, Kröv, Monzel, Osen, im Wittlicher Tal, zu Bombogen, Berlingen, Neuerburg und Büscheid (19.12.1781). Enthält auch: Gesuch des Handelsmanns Friedrich Casimir Herborn zu Diez um Erlaubnis zur Anlegung einer Gipsmühle in seinem Hammerwerk (1795). Korrespondenten u.a.: Rühle (Siegen), Posthalter Neu (Trarbach), Regierungsrat Dapping (Dillenburg), Geheimrat und Präsident von Preuschen (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.