Nachlass Brandt, Karl (Bestand)
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Best. 836
Stadtarchiv Herne (Archivtektonik) >> 9 Nachlässe
Karl Brandt wurde am 15. April 1898 in Herne geboren. Er besaß schon früh ein großes Interesse gegenüber Geschichte und der Archäologie. Über Jahre stellte er eine kleine Sammlung zusammen, die er 1926 der Herner Öffentlichkeit in einer Ausstellung vorstellte. Daraufhin bot er diese Sammlung der Stadt Herne an. Eine Kommission aus interessierten Bürgern und Vertretern der Verwaltung hatte sich bereits längere Zeit mit dem Gedanken an die Gründung eines Museums getragen, ihn jedoch mangels Exponaten und eines geeigneten Gebäudes zunächst zurückgestellt. Brandt vermochte die fehlenden Voraussetzungen zu erfüllen: Er besaß die für eine Ausstellung erforderlichen Gegenstände und es gelang ihm, zwei Kellerräume des neuerrichteten Lyzeums an der Neustraße zu bekommen, in denen er die Ausstellung aufbaute. Am 7. November 1926 wurde sie der Öffentlichkeit präsentiert. Dank dem Erfolg dieser Ausstellung entschied die Stadt Herne Brandts Sammlung als Grundstock für die Bestände des Herner Heimatmuseums anzukaufen und vereinbarte einen Vertrag, der regelte, dass Brandt die Tätigkeit in der Verwaltung und Beaufsichtigung des gesamten Inventars des Herner Heimatmuseums zugewiesen wurde. Das Museum zog innerhalb der folgende Jahre mehrfach um. 1951, zum 25-jährigen Bestehen des Emschertal-Museums, verlieh ihm die Stadt Herne den Titel ‚Museumsdirektor‘. Mit diesem Titel schied er am 30. Juni 1964 aus dem offiziellen Dienst der Stadt Herne aus.Des Weiteren war er als Autor geologischer Aufsätze und Bücher tätig und arbeite auch nach dem Ausscheiden aus dem städtischen Dienst als Prähistoriker.Quelle: Angelehnt an https://herne-damals-heute.de/personen/karl-brandt/
Form und Inhalt: Karl Brandt wurde am 15. April 1898 in Herne geboren. Er besaß schon früh ein großes Interesse gegenüber Geschichte und der Archäologie. Über Jahre stellte er eine kleine Sammlung zusammen, die er 1926 der Herner Öffentlichkeit in einer Ausstellung vorstellte. Daraufhin bot er diese Sammlung der Stadt Herne an. Eine Kommission aus interessierten Bürgern und Vertretern der Verwaltung hatte sich bereits längere Zeit mit dem Gedanken an die Gründung eines Museums getragen, ihn jedoch mangels Exponaten und eines geeigneten Gebäudes zunächst zurückgestellt. Brandt vermochte die fehlenden Voraussetzungen zu erfüllen: Er besaß die für eine Ausstellung erforderlichen Gegenstände und es gelang ihm, zwei Kellerräume des neuerrichteten Lyzeums an der Neustraße zu bekommen, in denen er die Ausstellung aufbaute. Am 7. November 1926 wurde sie der Öffentlichkeit präsentiert. Dank dem Erfolg dieser Ausstellung entschied die Stadt Herne Brandts Sammlung als Grundstock für die Bestände des Herner Heimatmuseums anzukaufen und vereinbarte einen Vertrag, der regelte, dass Brandt die Tätigkeit in der Verwaltung und Beaufsichtigung des gesamten Inventars des Herner Heimatmuseums zugewiesen wurde. Das Museum zog innerhalb der folgende Jahre mehrfach um. 1951, zum 25-jährigen Bestehen des Emschertal-Museums, verlieh ihm die Stadt Herne den Titel ‚Museumsdirektor‘. Mit diesem Titel schied er am 30. Juni 1964 aus dem offiziellen Dienst der Stadt Herne aus.
Des Weiteren war er als Autor geologischer Aufsätze und Bücher tätig und arbeite auch nach dem Ausscheiden aus dem städtischen Dienst als Prähistoriker.
Quelle: Angelehnt an https://herne-damals-heute.de/personen/karl-brandt/
Form und Inhalt: Karl Brandt wurde am 15. April 1898 in Herne geboren. Er besaß schon früh ein großes Interesse gegenüber Geschichte und der Archäologie. Über Jahre stellte er eine kleine Sammlung zusammen, die er 1926 der Herner Öffentlichkeit in einer Ausstellung vorstellte. Daraufhin bot er diese Sammlung der Stadt Herne an. Eine Kommission aus interessierten Bürgern und Vertretern der Verwaltung hatte sich bereits längere Zeit mit dem Gedanken an die Gründung eines Museums getragen, ihn jedoch mangels Exponaten und eines geeigneten Gebäudes zunächst zurückgestellt. Brandt vermochte die fehlenden Voraussetzungen zu erfüllen: Er besaß die für eine Ausstellung erforderlichen Gegenstände und es gelang ihm, zwei Kellerräume des neuerrichteten Lyzeums an der Neustraße zu bekommen, in denen er die Ausstellung aufbaute. Am 7. November 1926 wurde sie der Öffentlichkeit präsentiert. Dank dem Erfolg dieser Ausstellung entschied die Stadt Herne Brandts Sammlung als Grundstock für die Bestände des Herner Heimatmuseums anzukaufen und vereinbarte einen Vertrag, der regelte, dass Brandt die Tätigkeit in der Verwaltung und Beaufsichtigung des gesamten Inventars des Herner Heimatmuseums zugewiesen wurde. Das Museum zog innerhalb der folgende Jahre mehrfach um. 1951, zum 25-jährigen Bestehen des Emschertal-Museums, verlieh ihm die Stadt Herne den Titel ‚Museumsdirektor‘. Mit diesem Titel schied er am 30. Juni 1964 aus dem offiziellen Dienst der Stadt Herne aus.
Des Weiteren war er als Autor geologischer Aufsätze und Bücher tätig und arbeite auch nach dem Ausscheiden aus dem städtischen Dienst als Prähistoriker.
Quelle: Angelehnt an https://herne-damals-heute.de/personen/karl-brandt/
1 Karton
Bestand
Best.1329, HER 058 "Auf zwei Wegen zur Stadtgeschichte"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ