Familienangelegenheiten Specht v. Bubenheim
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F 2, 121/3
F 2 Oberrheinische Reichsritterschaft
Oberrheinische Reichsritterschaft >> 3 Angelegenheiten einzelner Familien: Personalien, Nachlässe, Güter, Schulden, Prozesse
1790-1797
Enthält: Schuldenwesen des minorennen Carl v. Specht zu Bubenheim. Die Schulden sind durch Wechselwucher während seines Aufenthaltes auf der Universität Göttingen und bei der Kaiserkrönung zu Frankfurt 1788-1790 entstanden (Nr. 1)
Enthält: 1790 Dezember 6: Verordnung der königlich großbritannischen Regierung zu Hannover gegen den Wucher der Göttinger Juden zum Ruin der dortigen Studierenden (Kopie, Nr. 11)
Enthält: Verzeichnis der Schulden des Carl von Specht, ca. 21.500 fl.
Enthält: Gläubiger bzw. Vermittler sind die Juden Moses und Mendel Gumbrecht in Göttingen, David Feidel in Kassel, Isaak Gumbel Elias in Frankfurt, Kopie (Nr. 12), beteiligt auch Barnit (z) Wolf in Halle, Alex[ander] Moses in Hannover (60, Vernehmung des C[arl] v. Specht über den an ihm verübten Wucher, Oberrheinischen Reichsritterschaftskanzlei (Nr. 15, 36), Niederschrift desselben über die Wechselbetrügereien (Nr. 45)
Enthält: der Hauptschuldige M[endel] Gumbrecht ist vor seiner Festnahme entflohen (Nr. 50) der Strafprozess gegen ihn soll niedergeschlagen werden, da M[endel] G[umbrecht] rechtlich schwer zu fassen sei (Nr. 53)
Enthält: kurmainzische Regierung 9, 13, 20
Enthält: Regierung Hannover 14, 41, 47
Enthält: Kanton Kocher 24
Enthält: 1790 Dezember 6: Verordnung der königlich großbritannischen Regierung zu Hannover gegen den Wucher der Göttinger Juden zum Ruin der dortigen Studierenden (Kopie, Nr. 11)
Enthält: Verzeichnis der Schulden des Carl von Specht, ca. 21.500 fl.
Enthält: Gläubiger bzw. Vermittler sind die Juden Moses und Mendel Gumbrecht in Göttingen, David Feidel in Kassel, Isaak Gumbel Elias in Frankfurt, Kopie (Nr. 12), beteiligt auch Barnit (z) Wolf in Halle, Alex[ander] Moses in Hannover (60, Vernehmung des C[arl] v. Specht über den an ihm verübten Wucher, Oberrheinischen Reichsritterschaftskanzlei (Nr. 15, 36), Niederschrift desselben über die Wechselbetrügereien (Nr. 45)
Enthält: der Hauptschuldige M[endel] Gumbrecht ist vor seiner Festnahme entflohen (Nr. 50) der Strafprozess gegen ihn soll niedergeschlagen werden, da M[endel] G[umbrecht] rechtlich schwer zu fassen sei (Nr. 53)
Enthält: kurmainzische Regierung 9, 13, 20
Enthält: Regierung Hannover 14, 41, 47
Enthält: Kanton Kocher 24
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:39 MESZ
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- Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände) (Tektonik)
- Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände): Oberrheinische Reichsritterschaft (Bestand)
- 3 Angelegenheiten einzelner Familien: Personalien, Nachlässe, Güter, Schulden, Prozesse (Gliederung)