Jörg von Rechberg von Hohenrechberg, Ritter, und seine Ehefrau Katharina, Tochter des Ritters Wiprecht von Helmstatt (+), Sohn des Hans von Helmstatt (+), bekunden, dass Burg und Dorf Asbach (Aspach) dem genannten Wiprecht von Helmstatt zugestanden hatte und von Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz in offener Fehde abgenommen worden war (zu sinen handen mit dem swert bracht). Jörg von Rechberg hat als rechter Erbe seines Schwiegervaters Wiprecht den Pfalzgrafen mehrfach um Einsetzung in die Güter ersucht. Darum und seiner Dienste wegen ist der Pfalzgraf mit ihm über Burg, Burgstall und Dorf zu Asbach mitsamt genannten Rechten und Zubehör und den dortigen Eigengütern genügsam übereingekommen. Die Aussteller leisten nunmehr für sich und ihre Erben gänzlichen und ewigen Verzicht auf alle beanspruchten Rechte und Güter zu Asbach, mit denen der Pfalzgraf nach Gutdünken tun und lassen mag, doch unbeschadet der Rechte des Bischofs und des Stifts zu Speyer, von denen Burg und Dorf zu Lehen rühren.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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