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Dolgesheim: Jacob Beyer und seine Ehefrau Dorotea, Einwohner zu Dolgesheim, verkaufen an Pfarrherrn, Schultheiss und Kirchengeschworene zu Dolgesh...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1583 Dezember 6 (1583 November 26)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, etwas modrig, Siegel des Gerichts zu Dolgesheim (Manns Hen, Schultheiss, Rauff Wilhelm, Niclaus Cussan, Werner v. Hirstein, Niclaus Bissler, Hanss Schefer und Marten Zimmerman, Schöffen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gebenn vnd geschehen nach Martine dinstag den sex vnd zwenzigsten dagkh Nouember .... funffzehenhondert vnd achtzig drey
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Jacob Beyer und seine Ehefrau Dorotea, Einwohner zu Dolgesheim, verkaufen an Pfarrherrn, Schultheiss und Kirchengeschworene zu Dolgesheim 13 Albus Ablösungsgült, fällig auf Martini, für zehn fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand ihr freieigenes Haus mit Hof gegenüber der Kirche (Angrenzer: Der gemeine Weg, Hanss Klöbbels Erben).
Nach Rückvermerk spätere Inhaber: Hans Fickellsteren der Schmied (1596), Hanns Fleck, Anthonius Brückh 1610, Michal Krämer zu Bodenheym / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.