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Vor dem Notar Jodocus Koite und den unten genannten Zeugen erschienen Johann Fridach (Frigdags) und seine Frau Else und bekannten: Johann und Else ist vor Jahren durch den Rentmeister des Hauses Geist, Johann Beenen, das Frigdages Erbe, Ksp. Ostenfelde, aufgetragen worden; darüber haben sie einen vom Gografen Jost Wittmundt (Widthmundt) versiegelten Richtschein bekommen. Da sie sich aber nicht an die dort beschriebenen Verpflichtungen gehalten haben, wurden sie durch einen Richtschein vom Datum 1573 Februar 16 ihres Erbes entsetzt. Sechs Jahre lang wird Johann im Altenfeld (Oldenuelde) auf diesem Erbe wohnen; das erste Jahr begann am gerade genannten Termin. Auf Fürbitte etlicher guter Leute soll der Rentmeister Johann Beenen (Boenen) das Ehepaar Fridach später wieder in sein Haus setzen; bis dahin sollen Freitags die üblichen Abgaben und Dienste an das Haus Geist liefern. Johann im Oldenuelde hat auch Land auf 12 Jahre von von Carthusen gewonnen, das können Fridachs die dann später noch übrigen Jahre noch gebrauchen. Johann im Oldenuelde und seine Frau sollen den Fridachs jeden Sommer eine Kuh zum Melken geben, wenn diese die Kuh nicht mehr melken können, sollen sie Fridach eine andere Kuh leihen (lehenen). Und hiermit sollen Fridach und seine Frau zufrieden sein. Zeugen: Godderth Gasthman und Dietrich Scheuell, Bürger und Einwohner des Wigbolds Oelde Geschenn vnd verhandelt vf dem huße Zur Geisth Im Jair nach der gepuirt vnßers Hern Jhesu Christi Thußendt funffhundert Siebentzigh dree Am Frigdaghe nach dem hilligenn Oisteren 1573 März 27

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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