Erzbischof Christoph von Bremen, Administrator des Stifts Verden, überträgt nach der Resignation seines Generalvikars, des Titular-Bischofs Christoph von Constantia, das Dekanat des Andreasstifts und die damit verbundene Vikarie SS Simon und Judas, deren beider Besetzung Papst Clemens VII. ihm überlassen hat, seinem Kapellan und Tischgenossen Rather Holste, der schon Kanoniker an St. Andreas ist. Zugleich weist er das Kapitel an, Rather Holste mit dem üblichen Zeremonien in sein Amt einzuführen. Zeugen sind der Kanzler Tiloninus Blanck, lic. iur., und der Rat Stephan Hopfensteiner aus der Mainzer beziehungsweiser Bamberger Diözese. Der Notar Heinrich Swanenflogel unterschreibt auf Anweisung des Erzbischofs. Ausführung auf Pergament; ein anhängendes Siegel Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 172