Abt Hartmut und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg beurkunden: Hildegunde, die Witwe des Karlstadter Bürgers Konrad Marquart hat mit Zustimmung des Abtes des Klosters St. Burkard in Würzburg Anselm [von Gelnhausen] und anderer Freunde bestimmt, dass ihre Enkelinnen Liutgard und Margarete, die Töchter des Konrad von Fulda und seiner Ehefrau Liutgard, in die Klause des Klosters St. Stephan eintreten sollen. Aus diesem Anlass hat sie dem Kloster 12 Joch Weinberge in den Gemarkungen Karlstadt und Zellingen (Cellingen) geschenkt. Den beiden Mädchen sowie der Meisterin Liutgard und den Schwestern Elisabeth und Jutta in dieser Klause steht auf Lebenszeit das Nutzungsrecht an diesen Weinbergen zu. Da die Weinberge relativ weit von der Klause entfernt sind, können die Schwestern sie mit Rat von Abt und Konvent des Klosters St. Stephan verkaufen und von dem Erlös günstiger gelegene Güter erwerben. Nach dem Tod der erwähnten fünf Personen fallen die Weinberge oder die an ihrer Stelle erworbenen Güter an das Kloster. Zeugen: Der Prior Wolfram, der Mönch Wolfhelm von Heidingsfeld (Heitingesvelt), der Kustos Dietrich und die Mönche Johannes von Retzstadt (Rezestat) und Heinrich von Waltershausen (Waltherhusen) sowie der Pfarrer in Wülfershausen (Wulfricheshusen) Johannes [vom Schild], der Magister Konrad von Feuchtwangen (Fiuthwangen), der Schreiber Gerung und viele andere. Datum 1306 feria sexta post diem sancti Jacobi apostoli. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg
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