Philipp Pfeil, gebürtig aus Backnang, wohnhaft in Vaihingen, wegen Ehebruchs zu Vaihingen gef., vom Untervogt Johann Hahn peinlich beklagt und vom Stadtgericht in Anbetracht seiner "Torheit" dazu verurteilt, daß ihn der Nachrichter mit Ruten vom Rathaus zum Mühltor und dann zum Kirchtor peitsche und er danach Stadt und Amt Vaihingen für immer verlasse, gelobt eidlich, sich diesem Urteil zu unterwerfen, auch dergleichen Handlungen nicht mehr zu begehen, und schwört U. Ph. Pfeil hatte seine rechtmäßige Ehefrau Anna, Tochter des Kuefranz, die er vor 6 Jahren geheiratet hatte, verlassen, war im Land herumgezogen und hatte wider christliche Ordnung die Absicht, Margarete, die Witwe Paul Öllers aus Vaihingen, zur Kirche zu führen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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