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Klage gegen die von der Vorinstanz verfügte Restitution von Haus und Herrschaft Rheydt vom Appellanten an die Appellaten und der Besitz des zu Dissen (Kr. Osnabrück) gelegenen Gutes Palsterkamp beziehungsweise seiner Renten und Gefälle. Im Zusammenhang mit der appellatischen Immission in Haus Palsterkamp, mit der die Osnabrücker Regierung beauftragt war, dort wie am RKG Auseinandersetzungen mit den bylandtschen Gläubigern. Die RKG-Appellanten legten gegen die Osnabrücker Regelung RKG- Appellation ein, ebenso gegen ein Düsseldorfer Verfahren, in dem Adrian Joseph von Bylandt nicht als Erbe seiner Vorfahren, sondern aus eigenem Recht Ansprüche auf die Hälfte von Haus Rheydt geltend machte.
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Klage gegen die von der Vorinstanz verfügte Restitution von Haus und Herrschaft Rheydt vom Appellanten an die Appellaten und der Besitz des zu Dissen (Kr. Osnabrück) gelegenen Gutes Palsterkamp beziehungsweise seiner Renten und Gefälle. Im Zusammenhang mit der appellatischen Immission in Haus Palsterkamp, mit der die Osnabrücker Regierung beauftragt war, dort wie am RKG Auseinandersetzungen mit den bylandtschen Gläubigern. Die RKG-Appellanten legten gegen die Osnabrücker Regelung RKG- Appellation ein, ebenso gegen ein Düsseldorfer Verfahren, in dem Adrian Joseph von Bylandt nicht als Erbe seiner Vorfahren, sondern aus eigenem Recht Ansprüche auf die Hälfte von Haus Rheydt geltend machte.
Klage gegen die von der Vorinstanz verfügte Restitution von Haus und Herrschaft Rheydt vom Appellanten an die Appellaten und der Besitz des zu Dissen (Kr. Osnabrück) gelegenen Gutes Palsterkamp beziehungsweise seiner Renten und Gefälle. Im Zusammenhang mit der appellatischen Immission in Haus Palsterkamp, mit der die Osnabrücker Regierung beauftragt war, dort wie am RKG Auseinandersetzungen mit den bylandtschen Gläubigern. Die RKG-Appellanten legten gegen die Osnabrücker Regelung RKG- Appellation ein, ebenso gegen ein Düsseldorfer Verfahren, in dem Adrian Joseph von Bylandt nicht als Erbe seiner Vorfahren, sondern aus eigenem Recht Ansprüche auf die Hälfte von Haus Rheydt geltend machte.
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1688-1772, 1809 (1345-1810)
Enthaeltvermerke: Kläger: Graf Florenz Otto Heinrich von Bylandt zu Rheydt, Ooy, Spaldorf (Niederlande) und Palsterkamp, (Bekl. sein Vater Rolman von Bylandt); 1701 seine Erben; 1713 Graf Otto von Bylandt als nunmehr volljährig; als Intervenientin 1695 Gertrud, Witwe des Johann Sigismund von Bylandt zu Halt (Kr. Kleve), als Vormünderin ihrer Kinder; ab 1721 die mit der Immission der Appellaten beauftragte Osnabrücker Regierung; ab 1721 als Intervenienten und spätere Appellaten: die bylandt-palsterkampschen Gläubiger; als Appellat der 2. Düsseldorfer Appellation: Adrian Joseph von Bylandt zu Melden Beklagter: Arnold Rolman von Bylandt, Herr zu Schwarzenberg, kurköln. Obrist und bischöfl.-hildesheimischer Drost zu Hunnesrück (Kr. Einbeck), (Kl.); seit 1694 dessen Sohn Arnold Christoph von Bylandt; seit 1730 dessen Witwe A[nna] M[aria] Theresia von Bylandt, geb. von Ingelheim, seit 1734 als Vormünderin; 1753 Arnold von Bylandt; als Intervenienten seit 1696 Johann Heinrich von Bylandt zu Pelland und Konsorten Prokuratoren (Kl.): Döhler (1688) - Dr. Franz Henrich Krebs 1693 - Subst.: Lic. Konrad Franz Steinhausen - Notar Johann Friedrich Riedelius 1701, 1713 - Subst.: Notar Johann Georg Busch 1713 - Dr. Gülcher (1713) - für Adrian Joseph von Bylandt: Lic. Ambrosius Joseph Stephani 1734 - Subst.: Dr. Joh. Nicolas Schmid - Lic. Henrich Joseph Brack 1752 - Subst.: Dr. Henrich Clarwasser - für die Intervenientin: Dr. Gülcher (1695) - für die mit der Exekution beauftragte Osnabrücker Regierung: Lic. Faber [?] 1721 - für die bylandt-palsterkampschen Gläubiger: Dr. Johann Friedrich Hofmann (sen.) (1721) 1724 - Subst.: Dr. Georg Melchior Hofmann 1724 Prokuratoren (Bekl.): Rolemann (1688) - Dr. Lindheimer (1703) - Dr. Georg Andreas Geibel 1723, 1730 - Subst.: Lic. J. C. Wigand 1723 - Subst.: Lic. Johann Henrich Dietz 1730 - Dr. Johann Goy 1722, 1734 - Subst.: Dr. Johann Wilhelm Ludolff 1722 - Subst.: Dr. Georg Melchior Hofmann 1734 - Dr. Georg Melchior Hofmann 1752 - Subst.: Lic. Lukas Andreas von Bostell - für die Intervenienten: Dr. Johann Conrad Albrecht 1696 - Subst. Lic. Jung - Prozeßart: Appellationis. Ab 1694 redintegrandae actorum, ab 1701 revisionis bzw. appellationis decisae, ab 1702 appellationis reassumendae, ab 1711 appellationis, nunc executionis et liquidationis, ab 1717 appellationis, nunc revisionis in causa principali et restitutionis in integrum Instanzen: 1. Jül.-berg. Hof- und Lehenskanzlei (Kanzler und Räte) zu Düsseldorf 1663-1688 - 2. RKG 1688-1772, 1809 (1345-1810) - 3. Erzbischof von Mainz Beweismittel: Acta priora des ersten (Q 28) und zweiten Düsseldorfer (Q 368a) und des Osnabrücker Verfahrens (Q 328). Bd. 1: RKG- Urteil vom 18. 3. 1701 (17f.). Desgl. vom 26. 6. 1716 (41f., 517-520). Desgl. vom 4. 2. 1718 (55-58). Desgl. vom 29. 4. 1720 (65-68). Desgl. vom 16. 5. 1732 (101-103). Vergleich zwischen Herzog Wolfgang Wilhelm von Jülich-Berg und Rolman von Bylandt zu Spaldorf, 1636 (149-154). Lehnsbrief über Haus und Herrschaft Rheydt, 1637 (155- 158). Schutzbrief Kaiser Rudolfs II. für Otto von Bylandt, 1590 (177- 180, siehe auch Bd. 2, Bl. 74-76). Vereidigung der Vormünder des minderjährigen Sohns des Arnold Rolman von Bylandt (198f). Erbkontrakt zwischen den Nachkommen Adrians von Bylandt zu Holtheide (Kr. Geldern), 1649 (228-230, 381-386). Quittung Adrians von Bylandt über 1200 Rtlr., womit er sein Lehngut Oberkrüchten belastet hat, 1640 (253f.). Erbvertrag zwischen Adrian von Bylandt und seinem ältesten Sohn Bertram, 1624 (265f.). Genealogie der Nachkommen Bertrams von Bylandt zu Walbeck (271). Facti species, o. J. (283f.). Gegendarstellung mit verbesserter Genealogie, o. J. (285f.). Vorakten 1609-1639 (293-301). Lehnsbriefe über Haus und Herrschaft Rheydt, 1665 und 1701 (331-334, 310f.). Revisionsbefehl des 336 Mainzer Erzbischofs (315f). Vergleich zwischen Arnold Christoph von Bylandt, Herrn zu Rheydt und Schwarzenberg, und den Nachkommen Johann Adrians von Bylandt (409-417, 424-432). Auszug aus dem Rheydter Lagerbuch (434-449). Schilderung der vom Herzog von Jülich begangenen Exzesse bei der Ausführung des RKG-Urteils vom 18. 3. 1701 (480-489). RKG-Urteil vom 25. 9. 1715 (493-496). Liste der im Besitz von Otto von Bylandt befindlichen Urkunden (502- 505). Reichshofratsurteil 1716 in Sachen Nassau-Idstein ./. Nassau- Saarbrücken (513f.). Inventar der Mobilien und des Viehes auf Haus Rheydt (531-536). Bd. 2: Quittungen, Rechnungen und Verpfändungen. Vergleich zwischen Arnold Adrian von Bylandt und Rolman von Bylandt, 1644 (66-69). RKG-Urteil vom 5. 2. 1721 (214-224). RKG- Urteil vom 1. 7. 1721 (293-295). Bd. 3: Betrifft vor allem Palsterkamp. Urteil des Osnabrücker Geheimen Rates 1724 bezüglich der Immission der palsterkampischen Gläubiger (184-189). 91 Gläubiger (204-251). RKG-Zitation in Sachen von Bylandt ./. palsterkampische Gläubiger, 1725 (322-328). Bd. 4: 3 Listen der palsterkampischen Gläubiger (27f.). Gutachten der juristischen Fakultät der Universität Rinteln, 1724 (151-156). Auszug aus dem Testament Annas von Bylandt, Frau zu Rheydt und Odenkirchen, 1630 (167-170). RKG- Zitation in Sachen Witwe von Bylandt ./. Adrian Joseph von Bylandt zu Melden, 1734 (181-185). RKG-Befehl an das jül.-berg. Geheimratsdicasterium um Bericht in der Sache Witwe von Bylandt ./. Adrian Joseph von Bylandt, 1734 (280f.). Bd. 5: Akten der jül.-berg. Hof- und Lehenskanzlei in Sachen von Bylandt ./. von Bylandt, 1663-1688 (Q 28). Nachfahrentafel Johann Adrians von Bylandt (311). Bd. 6: Zettel mit der Anfrage an „Mein lieber Herr Leser!“, wieviel die Copial-Gebühren der „bey der Bylandischen Ackten liegenden gedruckten Deduction: Historia Rheidana in folio und in braun Leder eingebunden“ betragen würden, und dessen 19. Feb. 1810 (!) datiertem Vermerk: „ die Deduct. Reidana 101 Lit. A. kostet in Abschrifft 26 rt. 60 Xr“ (Bl. 2b). Abschrift der Deduktion zur Geschichte Rheydts, gedruckt Düsseldorf 1709 (Q 101). Lehnsbriefe und -reverse 1388-1636 (4-18). Nachfahrentafel der Beatrix von Rheydt und ihres Mannes Johann von Arenthal (163). Bd. 7: Akten der durch RKG-Urteil vom 13. 10. 1713 angeordneten jül. Kommission ad liquidandum fructus perceptos der Herrschaft Rheydt (Q 104). Auszug aus dem Vergleich zwischen von Bylandt und den Einwohnern der Herrschaft Rheydt, 1701 (26-28). Getreidepreise 1687-1701 nach dem Fruchtmarktbuch der Stadt Düren (31f.). Rationes decidendi der subdelegierten Kommissare für den Herzog Johann Wilhelm von Jülich (77-87). Bd. 8: Original-Lagerbuch von Rheydt und den dazugehörigen Ländereien, 1583-1691 (Q 108). Bd. 9: Originalakten Ottos von Bylandt zu 337 Rheydt (Q 145). Bd. 10: Akten der durch RKG-Urteil vom 17. 2. 1718 angeordneten jül. Kommission in Sachen Arnold Christoph von Bylandt zu Rheydt ./. Otto von Bylandt zu Spaldorf (Q 148). Bd. 11: Akten des vom 22. 3. 1721 bis zum 6. 11. 1727 vor der bischöfl.- osnabrück. Land- und Justizkanzlei geführten Prozesses in Ausführung des RKG-Exekutionsmandats vom 5. 2. 1721 mit Vorakten (Q 328). Heiratsvertrag des Friedrich Wilhelm von Coenen zu Zegenwerp (Niederlande) und der Louisa Katharina Friderica Charlotta von Bylandt-Rheydt, 1715 (779-781). Erbvertrag zwischen Albrecht Otto Rolman Friedrich und Louisa Katharina Friderica Charlotta, Kindern des Rolman Friedrich Neomagus von Bylandt-Rheydt (781f.). Rationes decidendi 1724 betr. Konkurs der palsterkampischen Güter (1143-1147). Bd. 12: Akten des vor dem jül.-berg. Geheimen Rat vom 4. 7. 1733 bis zum 27. 9. 1734 geführten Prozesses Adrian Joseph von Bylandt zu Melden ./. Witwe und Erben von Bylandt-Rheydt mit Vorakten (Q 368a). Nachfahrentafel des Heinrich von Bylandt (33). Bd. 13: Specificatio der auf dem Haus Palsterkamp lastenden Schulden und der jährlichen Zinsen (21f.). Beschreibung: 13 Bde., 69 cm; Bd. 1: 9,5 cm, 538 Bl., geb.; Prot., Q 1- 27, 29-100, 102, 103, 105-107, 109-120, es fehlen Q 8*-12*, 15, 29, 88 (Vollmacht Lindheimer), 93 (Vollmacht Gülcher); Bd. 2: 6 cm, 339 Bl., geb.; Q 121-144, 146, 147, 149-203; Bd. 3: 6,5 cm, 391 Bl., geb.; Q 204-310; Bd. 4: 9 cm, 511 Bl., geb.; Q 311--327, 329-367, 368b-406, es fehlt Q 350 (Vollmacht Goy), 359; Bd. 5: 9,5 cm, 538 Bl., geb.; Q 28. Bd. 6: 2 cm, 163 Seiten, geb, gedruckt; Q 101; Bd. 7: 1,5 cm, 87 Bl., überwiegend geb.; Q 103, Kommissions-Rotul; Bd. 8: 3 cm, 157 Bl., geb.; Q 104; Kommissions-Rotul; Bd. 9: 9 cm, 521 Bl., geb.; Q 145, Liquidations-Protokoll; Bd. 10 : 5,5 cm, 294 Bl., geb.; Q 148, Kommissions-Protokoll; Bd. 11: 20 cm, 1347 Bl., geb.; Q 328, Acta priora des Osnabrücker Verfahrens, 1721-1727; Bd. 12: 8 cm, 448 Bl., geb.; Q 368a, Acta priora des 2. Düsseldorfer Verfahrens, 1733-1734; Bd. 13: 22 Bl.; lose; unquadrangulierte und undatierte Aktenstücke. Lit.: R. von Bruch, Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück, Osnabrück 1930, S. 48-52, 473; Karl Adolf Freiherr von der Horst, Die Rittersitze der Grafschaft Ravensberg und des Fürstentums Minden, Berlin 1894, S. 90-92; C. Stüve, Geschichte des Hochstifts Osnabrück bis zum Jahre 1508, Osnabrück 1853, S. 301, 364-366, 379; Dass. von 1508 bis 1623, Osnabrück 1872; Dass. von 1508 bis 1623, Osnabrück 1882; Dorothea Herkenrath, Schloß Rheydt, in: Rheydter Jahrbuch 4 (1961) S. 14, 18, 30, 55, 69 und 103. Wolfgang Löhr, Karl Kaspar von Bylandt, hrsg. v. Gladbacher Bank Akteingesellschaft von 1922, Mönchengladbach 1998 (Zeugen städtischer Vergangenheit, Bd. [16]), S. 14f.. 338 (9) 1688
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.