PfA Bouderath St. Gertrud (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 07 Pfarreien >> 07.02 Pfarrarchive im BDA
1598 - 1991
Ersterwähnung: um 1115 "1020 schenkte Kaiser Heinrich II. (1002-1024) das Gut Butenhart der Abtei Prüm. Von dort ist der Besitz an das Stift Münstereifel gelangt und wird ihm 1115 vom Kölner Erzbischof Friedrich (1100-1131) bestätigt unter dem Namen Budenrhatt. Um diese Zeit muss hier die Kirche gebaut worden sein. 1237 gestattet Erzbischof Heinrich I. (1225-1238) die Inkorporation dem Stift. Im Abgabenverzeichnis an den Erzbischof aus 1308, dem liber valoris, steht Budinhart im Dekanat Eifel ohne nähere Angaben. Seelsorger für Bouderath war ein Münstereifeler Stiftsvikar, der hier residierte. In der zweiten Hälfte des 18. Jh. erhielt Bouderath Pfarrechte. Bei der Organisation des Bistums Aachen durch Bischof Mark Anton Berdolet 1804 wurde Bouderath Pfarre im Kanton Gemünd. Pfarrer war Matheis Drexler. 1827 teilte Ferdinand August von Spiegel, Erzbischof von Köln (1824-1835), die Pfarre dem Dekanat Steinfeld zu. Bei diesem blieb sie bis 1931. Danach gehörte Bouderath zum neuen Dekanat Mechernich bis 1973, als im Zuge der neuen Kommunalordnung auch das Bistum Aachen neu organisiert wurde und Bouderath wieder zu Steinfeld kam." Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 617. Pfarrbezirk: Bouderath, Bad Münstereifel-Bergrath, Holzmülheim, Roderath, Schocher Mühle, Bad Münstereifel-Weißenstein, Bad Münstereifel-Witscheider Hof
355 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ